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Klangspuren Schwaz

10. bis 26.9.2026

Klangspuren Schwaz, das Tiroler Festival für neue Musik, wurde 1993 von Thomas Larcher, Maria-Luise Mayr und Anton Hütter gegründet und hat sich seitdem zum größten und erfolgreichsten Festival für zeitgenössische Musik in Westösterreich entwickelt. Das ursprüngliche Konzept, der zeitgenössischen Musik im Westen Österreichs eine professionelle, stetig wachsende Plattform zu bieten und gleichzeitig ihre Ursprünge und ihren innovativen Charakter zu würdigen, bildet nach wie vor die Grundlage der Programmgestaltung. Darüber hinaus versteht sich Klangspuren als Arbeitgeber, Vermittler und Förderer junger Komponist:innen und Interpret:innen auf lokaler und internationaler Ebene. Dies geschieht vor allem durch ihre systematische Einbindung in das Konzertprogramm, die Vergabe von Kompositionsaufträgen und die Entwicklung neuer Projekte. Ein großes Anliegen war und ist es auch, Musikvermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche in das Festivalprogramm zu integrieren.

Kontakt

Klangspuren Schwaz
Innsbrucker Str. 17 / I / 3
A-6130 Schwaz

Telefon: +43 660 2016169
E-Mail: office@klangspuren.at

Bewertungschronik

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Neue Musik

Solo for one

In „Solo for One“ wird das Konzert zum persönlichen Erlebnisraum. In Slots von 15 Minuten spielt eine Musikerin oder ein Musiker ausschließlich für eine einzige Person – ein intimer Moment, der Musik von jeder Bühnendistanz befreit. In sorgfältig ausgewählten Räumen in Schwaz und Innsbruck entsteht ein konzentriertes Hören, das nicht vermittelt, sondern geteilt wird: unmittelbar, ungefiltert, nah. Die beteiligten Künstler:innen – von Loré Lixenberg und Ty Bouque über Florentin Ginot bis zu Marco Blaauw – bringen ihre je eigene Klangsprache mit und verwandeln jedes dieser Miniaturkonzerte in ein Unikat. „Solo for One“ folgt der Haltung des Festivals, Musik unserer Zeit auf unterschiedlichste Weise zugänglich und erfahrbar zu machen: manchmal überwältigend, manchmal fast flüsternd, wie ein Geheimnis, das nur einem Menschen anvertraut wird.

Termine und Anmeldung ab August 2026

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Neue Musik

Stadt.Klang.Spuren

Was passiert, wenn die Stadt selbst zur Bühne wird? Innsbruck verwandelt sich am 19. September in einen Parcours für musikalische Entdeckungen: Ab 11 Uhr finden an sieben Stationen jeweils zur vollen Stunde 30-minütige Kurzkonzerte statt. Die sorgfältig ausgewählten Orte führen als Route durch die Innenstadt und laden dazu ein, den Konzerten von Station zu Station zu folgen oder ganz spontan auf ein Klangereignis zu treffen.

Das Publikum kann alle Stationen nacheinander besuchen; sämtliche Veranstaltungen sind frei zugänglich. Das Programm steht für musikalische Vielfalt und Begegnungen mit zeitgenössischer Musik in unterschiedlichsten Formen. Das Spektrum ist dabei so vielschichtig wie die Stadt selbst: Während bei Florentin Ginot und Germain Zambi tiefe Kontrabass-Klänge auf die physische Rebellion des Krump-Tanzes, bringen das Ensemble konsTellation plus und Windkraft die dichten Strukturen von Julia Wolfe und David Lang direkt auf die Straße, flankiert von der elektrischen Wucht einer Solo-Gitarre und der kraftvollen Präsenz von Brassbands.

STADT.KLANG.SPUREN versteht sich nicht als klassisches Konzertformat, sondern als offenes Musikerlebnis im urbanen Raum. Das Konzert ist hier kein abgeschlossener Ort, sondern eine Situation, in die man hineingerät – im Vorbeigehen, beim Verweilen, aus Neugier oder Zufall.

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© Frol Poslednyi
Musiktheater

Codeborn

PHACE – Ensemble für neue Musik
Lucy Altus, Sopran
Florian Stern, Tenor
Julien Horbatuk, Bariton
Andrea de Majo, Countertenor
Hansjörg Sofka, musikalische Leitung


Zara Ali, Komposition, Konzept & Text
Hannah Dübgen, Bühnenfassung, & Konzept
Marlene Schleicher & Diana Merkel, Dramaturgie
Florentine Klepper, Regie Deva Schubert, Co-Regie & Choreografie
Wolfgang Menardi, Bühne & Kostüme

Zara Ali Codeborn – Musiktheater (2026), ÖEA / 60’

Koproduktion Münchener Biennale und dem Tiroler Landestheater Innsbruck, in Kooperation mit der Bayerische Staatsoper, Ars Electronica Linz und Klangspuren Schwaz. Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale mit freundliche Unterstützung der Gisela-Gronemeyer-Stiftung.

Mit Codeborn entfaltet Zara Ali ein Musiktheater von beklemmender Aktualität. In der fiktiven Welt Benthos wird eine Gesellschaft der Macht einer künstlichen Intelligenz ausgesetzt und in einen unaufhaltsamen Transformationsprozess gezogen. Grenzen verschwimmen, alte Ordnungen zerfallen, virtuelle Räume versprechen Nähe und Zugehörigkeit – doch der Preis dieser Freiheit ist hoch. Im Zentrum steht Guy, ein brillanter Programmierer, der erkennt, wie tief der Staat mithilfe sogenannter Dolls in das Leben der Menschen eingreift, sie überwacht und manipuliert. Als er sich in Nur verliebt, eine virtuelle Erscheinung von irritierender Präsenz, gerät seine Wahrnehmung ins Wanken: Zwischen Realität und Simulation, Anpassung und Widerstand entsteht ein Kampf um Selbstbestimmung, Liebe und die Frage, was menschliches Leben in einer radikal veränderten Welt noch bedeuten kann.

Musikalisch spannt Ali einen vibrierenden Klangkörper aus vier Solostimmen, Elektronik und den Musikern des Ensemble PHACE: präzise, körperlich und hochsensibel im Detail. So macht Codeborn diesen gesellschaftlichen Umbruch jenseits von Kulturpessimismus und Dystopie unmittelbar hörbar. Ein sinnlicher Möglichkeitsraum, verstörend nah an unserer Gegenwart.

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Neue Musik

Gedenke die Zukunft

Claudia Molitor: Gedenke die Zukunft (2026), UA
Klangkunstwerk für die Stadt Schwaz
Auftragswerk Klangspuren Schwaz

Anto Sophia Manhartsberger: Neues Werk (2026) UA
Klanginstallation im Turm der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt
Auftragswerk Klangspuren Schwaz

Zwei Auftragswerke setzen sich in diesem Jahr intensiv mit der Stadt Schwaz auseinander: Claudia Molitor und Anto Sophia Manhartsberger arbeiten beide mit wachem Blick für Erinnerung und Gegenwart, mit Klängen und Geschichten, die sonst leicht überhört werden.

Die deutsch-britische Komponistin und Klangkünstlerin Claudia Molitor, ist in 2026 mehrere Monate in Schwaz als Stadtkünstlerin, wo sie im Auftrag von Klangspuren Schwaz ein neues Werk entwickelt, das sich in verschiedenen Formen realisieren lässt: als Installation, als Soundwalk oder als Performance. Aus Gesprächen, Interviews, Field Recordings und gemeinschaftliche Recherche entsteht das Material: persönliche Erinnerungen von Bewohner:innen der Stadt, prägende Geräusche der Stadt – bilden die Grundlage.
Das Projekt versteht Zuhören als Form von Fürsorge über Generationen hinweg. Erinnerungen werden nicht nur bewahrt, sondern als lebendiges Wissen in die Zukunft getragen. So wird „Gedenke die Zukunft“ zu einem kollektiven Prozess, der individuelle Erfahrungen mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft.

Anto Sophia Manhartsberger richtet den Fokus auf ein vertrautes akustisches Zeichen: die Glocken der Stadtpfarrkirche Schwaz. Die Installation spielt mit diesem ikonischen Klang, der früher den Rhythmus des städtischen Lebens bestimmte und heute meist im Hintergrundrauschen verschwindet. Durch gezielt eingespielte Klänge, die mit dem Glockenmotiv verwandt sind und es zugleich verfremden, verschiebt sich die Wahrnehmung des Alltags. Ein scheinbar bekanntes akustisches Signal irritiert plötzlich – und rückt damit wieder ins Bewusstsein. So wird der Stadtraum selbst zu einem Ort des aufmerksamen Hörens, in dem jeder Klang ein mögliches musikalisches Ereignis werden kann.

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© Jouk Oosterhof
Neue Musik

Tagundnachtgleiche

Calefax Reed Quintet

Carola Bauckholt: Zugvögel (2011/2012), Fragment / 5’
Heinrich Isaac / Johann Sebastian Bach / Johannes Brahms – Ich muss dich lassen / 7’
(alle Kompositionen basieren auf dem Lied Innsbruck, ich muss dich lassen von H. Isaac) (arr. Raaf Hekkema)
Johann Sebastian Bach: Jesu, meine Freude (arr. Raaf Hekkema) / 17’
Daan Manneke: Cantus Fixus (2022) / 13’
Carola Bauckholt: Zugvögel (2011/2012) / 13’

Die Tagundnachtgleiche markiert jene flüchtige Achse, an der Licht und Schatten im Gleichgewicht stehen. In der Stille der Kirche St. Martin wird dieser Moment zu einer Meditation. Das Calefax Reed Quintet – jene legendäre Formation, die das Rohrblatt-Quintett 1985 erfand – ist bekannt für seine unmittelbare, fast pop-affine Spielfreude, die alte und neue Musik unter Hochspannung setzt.

Im Zentrum steht ein klanglicher Schatten, der seit 500 Jahren durch die Zeit wandert: Heinrich Isaacs Innsbruck, ich muss dich lassen. Von Bachs Sterbe-Chorälen bis zu Johannes Brahms’ letztem Gruß formt diese Melodie eine Architektur des Abschieds. Einen lichten, hochrhythmischen Gegenpol bildet Bachs Motette „Jesu, meine Freude“: In einem virtuosen Wechselspiel aus Trauer und Trotz entfaltet sie eine fast tänzerische Urgewalt – ein kraftvolles „Dennoch“.

Daan Manneke führt mit Cantus Fixus die Kompositionstechnik der alten Meister in zeitgenössischer Klangsprache weiter und wandelt das Hören in ein aktives Durchhören von Zeit- und Klangschichten. Den radikalen Wendepunkt markieren Carola Bauckholts Zugvögel: Hier weicht das menschliche Gefühl der rohen Energie der Natur. Dreizehn Vogelstimmen, täuschend echt imitiert, entfesseln ein klangliches Spektakel, das keine Nostalgie kennt. Es ist ein Aufbruch, der nur dem Instinkt und dem Wind folgt – eine Befreiung vom Abschiedsschmerz im Moment der vollkommenen Balance.

Shuttle-Transfer vom Bahnhof Schwaz zur Kirche St. Martin. Rückfahrt nach der Veranstaltung. Anmeldung erforderlich unter tickets@klangspuren.at.

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© Reiterer Franz
Neue Musik

Zusammenklang

Stadtmusik Schwaz
Knappenmusik Schwaz
Trompeter des Tiroler Landeskonservatoriums
Musikalische Leitung: Peter Jakober (little beauty), Speak Percussion (March Static)


Peter Jakober: little beauty für 88 Bläser (2024), ÖEA / 20’
Thomas Meadowcroft: March Static (2018), ÖEA

Zwei Blasorchester, eine Stadt: Schwaz spielt – und das Publikum wandelt frei mittendrin.
Die beiden Blasorchester der Stadt Schwaz, die Knappenmusik und die Stadtmusik, bündeln die Kräfte für ein groß angelegtes Projekt. Mehr als 85 Musiker:innen bespielen die großartigen Räume der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und den Stadtpark Schwaz.
Den Auftakt bildet Peter Jakobers little beauty. Hier überlagern sich unzählige individuelle Tempi zu einem vielstimmigen Klangteppich. Wer zwischen den Musiker:innen flaniert, hört anders: Es entstehen persönliche Hörerfahrungen, die sich mit jedem Schritt und jeder neuen Perspektive verändern.
Vom Offenen führt der Weg in die Stadtpfarrkirche, wo Thomas Meadowcrofts March Static den Raum übernimmt. Unter der Leitung des australischen Ensembles Speak Percussion umkreisen langsam ziehende Bläsergruppen das Publikum – ein sich stetig wandelndes Klangfeld, das den Kirchenraum akustisch neu vermisst.

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© pe4enkata
Neue Musik

Triptychon: Körper - Stimme - Puls

Adriana Nikolova, Beatbox
Sepideh Raissadat, Gesang und Setar
Solist:innen von Ensemble Musikfabrik: Benjamin Kobler, Laura Álvarez, Yeji Jung, Thibaut Surugue, Klavier/Viertelton-Klavier Dirk Rothbrust, Schlagzeug


Teil 1:
Georg Friedrich Haas: Les Espaces für Vierteltonklavier (2019), ÖEA / 40’

Teil 2
Sepideh Raissadat: Improvisation, solo, Gesang und Setar
Mazyar Kashian: Neues Werk für Gesang, Vierteltonklavier und Schlagzeug (2025), UA
Auftragswerk von Klangspuren Schwaz

Teil 3:
Oscar Bianchi: Neues Werk für Streichtrio, Percussion & Beatboxer (2026), UA
Auftragswerk von Klangspuren Schwaz

Dieses Triptychon atmet: In drei Blöcken mit zwei Pausen verbindet das Programm mikrotonale Klaviermusik, persische Gesangstradition und Beatbox mit zeitgenössischer Kammermusik. Die bewussten Zäsuren geben dem Gehörten Raum. Jede der drei Begegnungen richtet den Fokus neu aus und lädt zum ständigen Perspektivwechsel ein.

Den Auftakt bildet ein Vierteltonklavier: die Optik vertraut, der Klang eine neue Dimension. Vier Pianist:innen bespielen die speziell konstruierte Klaviatur in einer virtuosen achthändigen Choreografie. In Georg Friedrich Haas' „Les Espaces“ schichten sich schwebende Mikrotöne zu dichten Flächen. Diese Klänge tauchen unter die Wahrnehmungsschwelle und füllen dennoch den ganzen Raum.

Danach gehört die Bühne der Stimme. Die persische Sängerin Sepideh Raissadat begleitet sich auf der Setar; in der Tradition ihrer Heimat wird Musik nicht bloß interpretiert, sie wird bewohnt.

In Mazyar Kashians neuem Auftragswerk für Raissadat und Vierteltonklavier begegnen sich dann zwei musikalische Systeme: die Radif-Tradition der persischen Musik und die Mikrotonalität der westlichen Avantgarde. In dieser Begegnung entsteht mehr als ein Dialog – sie wird zur Metapher diasporischer Erfahrung, in der unterschiedliche kulturelle Sprachen gleichzeitig mit und ohne einander existieren wollen.

Im Zentrum des dritten Teils steht die mehrfache Beatbox-Weltmeisterin Adriana Nikolova (Pe4enkata). Ihre Praxis erweitert Beatboxing um komplexe, aus der bulgarischen Volksmusik stammende Taktarten und verschiebt damit die Grenzen einer sonst stark vom 4/4-Takt geprägten Ästhetik. Oscar Bianchis Auftragswerk für Beatbox, Streichtrio und Schlagzeug stellt der präzisen Partitur das intuitive Körperwissen einer Performerin gegenüber, die ihr Instrument aus Zunge, Lippen und Gaumen baut.

Mit seiner intimen Atmosphäre bietet das Brux den idealen Rahmen, diese drei musikalischen Perspektiven aus nächster Nähe zu erleben.

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Neue Musik

A Wave and Waves

Michael Pisaro-Liu: A Wave and Waves
für 100 Perkussionsinstrumente (2006/2007) / 74’

Speak Percussion
Schüler:innen der Musikschule Innsbruck

Michael Pisaro-Lius A Wave and Waves lebt aus kaum hörbaren Mikroereignissen: Samen auf Glas, Sandpapier auf Stein, das Zerreißen von Papier, eine weiche Bürste auf dem Tamtam. 100 Schlagzeuginstrumente, 100 Ausführende bilden zusammen ein Paradoxon: Aus kaum hörbaren Einzelaktionen wächst ein Gesamtklang, der sich zu einer kontinuierlichen Wellenbewegung verdichtet — ein Ozean aus kleinen Geräuschen.
Pisaro-Liu nennt es selbst: „confounding the small and the large." Die Struktur macht das hörbar: ein einziger, 35-minütiger Klangbogen — gefolgt von vier Minuten Stille — und schließlich hundert kleine Wellen, die durch das Ensemble wandern. Das Publikum sitzt mitten darin, von Klang umgeben statt ihm gegenüber.

Speak Percussion realisiert das Werk gemeinsam mit der Musikschule Innsbruck — ein vielstimmiges Kollektiv , das diesen letzten Abend des Festivals trägt. „Love is Louder" endet hier nicht als Parole, sondern als Erfahrung: im gemeinsamen Lauschen auf das, was man sonst überhört.

Tickets ab August buchbar!
Ort wird noch bekannt gegeben.

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Klangspuren Schwaz

10. bis 26.9.2026



Klangspuren Schwaz, das Tiroler Festival für neue Musik, wurde 1993 von Thomas Larcher, Maria-Luise Mayr und Anton Hütter gegründet und hat sich seitdem zum größten und erfolgreichsten Festival für zeitgenössische Musik in Westösterreich entwickelt. Das ursprüngliche Konzept, der zeitgenössischen Musik im Westen Österreichs eine professionelle, stetig wachsende Plattform zu bieten und gleichzeitig ihre Ursprünge und ihren innovativen Charakter zu würdigen, bildet nach wie vor die Grundlage der Programmgestaltung. Darüber hinaus versteht sich Klangspuren als Arbeitgeber, Vermittler und Förderer junger Komponist:innen und Interpret:innen auf lokaler und internationaler Ebene. Dies geschieht vor allem durch ihre systematische Einbindung in das Konzertprogramm, die Vergabe von Kompositionsaufträgen und die Entwicklung neuer Projekte. Ein großes Anliegen war und ist es auch, Musikvermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche in das Festivalprogramm zu integrieren.

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Ereignisse / Messe ARTfair Innsbruck 23. bis 25.10.2026
Ereignisse / Festspiele Tiroler Festspiele Erl im Festspielhaus Erl
Ereignisse / Festival Klangspuren Schwaz Tirol 10. bis 26.9.2026
Ereignisse / Festival Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Innsbruck, Herzog-Friedrich-Straße 21/1
Ereignisse / Festspiele Passionsspiele Erl Erl, Mühlgraben 56
Ereignisse / Kulturveranstaltung Fondazione Antonio Dalle Nogare
Sa 17.10.2026, 11:00 Uhr

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