Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus
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Schauspiel Frankfurt - SchauspielhausWilly-Brandt-Platz
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Eines langen Tages Reise in die Nacht
von Eugene O‘Neill
Premiere: 3.10.2026Aus dem Englischen von Michael Walther
Familie Tyrone wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Gemeinsam mit ihren Söhnen Jamie und Edmund verbringen Vater James und Mutter Mary den Sommer in ihrem Ferienhaus. Doch im Lauf eines einzigen Tages beginnt die weichgezeichnete Oberfläche des Familienbilds zu bröckeln. In alkoholgetränkten Wortgefechten entfaltet sich das Porträt einer Familie, die um Nähe ringt und sich ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellt. Schicht für Schicht decken sie Erinnerungen, unerfüllte Wünsche und unverarbeitete Verletzungen auf.
Eugene O’Neill verarbeitet in seinem erst posthum uraufgeführten Drama die eigene Familiengeschichte und seine lebenslange Auseinandersetzung mit Schuld, Abhängigkeit und der Suche nach Verständnis. Max Lindemann (»Phädra in Flammen«, »Süßer Vogel Jugend«) widmet sich in seinen Regiearbeiten bevorzugt den vielschichtigen Gefühlswelten seiner Figuren und bringt O‘Neills bewegendes Familiendrama mit großer Sensibilität auf die Bühne.
Ermöglicht durch die Exzellenzförderung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.
Regie: Max Lindemann
Bühne: Signe Raunkjær Holm
Kostüme: Cédric Mpaka
Dramaturgie: Jana Fritzsche
Licht: Jan Walther
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Kleiner Mann, was nun
Hans Fallada
Premiere: 30.10.2026Es sind harte Zeiten, als Pinneberg und Lämmchen erfahren, dass sie gemeinsam ein Kind bekommen: Massenarbeitslosigkeit, Weltwirtschaftskrise, politische Unruhen. Trotzdem heiratet das Paar kurzentschlossen. Doch das kleine private Glück wird bald auf die Probe gestellt, als Pinneberg in immer prekärere Anstellungsverhältnisse gerät. Leistungsdruck, Demütigungen und tyrannische Chefs nimmt er in Kauf, um nicht in die Arbeitslosigkeit abzurutschen. Nur dank Lämmchen verliert Pinneberg nicht völlig den Halt. Unerschütterlich ist ihr Glaube an die Liebe, ungebrochen ihre Lebenskraft.
Knapp hundert Jahre nach dem Erscheinen von Falladas Roman interessiert sich die Regisseurin Luise Voigt dezidiert für die Parallelen zur Gegenwart. Inspiriert von den großen Revuen der 1920er Jahre transferiert sie die Geschichte als fulminante Show mitten ins 21. Jahrhundert.
Regie: Luise Voigt
Bühne: Natascha von Steiger
Kostüme: Maria Strauch
Choreografie: Minako Seki
Musik: Björn SC Deigner
Video: Stefan Bischoff
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
Licht: Jan Walther
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Die kleine Hexe
nach Otfried Preußler, ab 5 Jahren
Premiere 22.11.2026Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt, also in Hexenjahren gerechnet praktisch noch ein Küken. Jedenfalls ist sie viel zu jung, um auf dem Blocksberg zusammen mit den großen Hexen zu tanzen. Natürlich macht sie es doch – und leider wird sie dabei erwischt. Zur Strafe wird ihr der Besen abgenommen, so dass sie nicht mehr fliegen kann. Die Oberhexe gibt ihr ein Jahr Zeit, um zu beweisen, dass sie eine »gute Hexe« sein kann. Aber was ist das genau, eine »gute Hexe«? Zum Glück steht der kleinen Hexe ihr kluger Rabe Abraxas mit Rat und Tat zur Seite (na gut, vielleicht etwas mehr »Rat« als »Tat«). Als erstes muss ein neuer Besen her, denn eine Hexe zu Fuß – das gehört sich einfach nicht. Dann gilt es, die übellaunige Muhme Rumpumpel abzuschütteln, die der kleinen Hexe hinterherspioniert und sie am liebsten noch viel schlimmer bestraft hätte. Und dann: hinein ins Abenteuer! Auf ihrer Reise durch das Jahr begegnen der kleinen Hexe und ihrem Raben Herausforderungen, die Mut, Einfallsreichtum und ein großes Herz erfordern.
Otfried Preußler erzählt mit feinem Humor und lebendiger Fantasie von Abenteuer, Verantwortung und dem Wert guter Taten – eine zeitlose Geschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen verzaubert.
Regie: Henner Kallmeyer
Bühne: Lydia Merkel
Kostüme: Silke Rekort
Musik: Sebastian Maier
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Marcel Heyde
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Viel Lärm um nichts
von William Shakespeare
Deutsch von Marius von Mayenburgmit einem Monolog von Lisa Wentz
Der Krieg ist vorüber. Don Pedro hat den Konflikt für sich entscheiden können. Zurückkehrend aus dem Feld, macht er im Gefolge zweier Offiziere Halt am Hof seines Statthalters Leonato. Augenblicklich verliebt sich einer von ihnen, Claudio, in Hero, die Tochter Leonatos. Der andere, Benedikt, nimmt dagegen das Dauerwortgefecht wieder auf, das ihn mit Heros Cousine Beatrice verbindet: Nichts macht diesen beiden anscheinend mehr Freude, als sich gegenseitig mit scharfer Zunge zu verspotten. Ein Maskenball wird gefeiert, auf dem Don Pedro für Claudio um die Hand Heros bittet. Auch Benedikt und Beatrice sollen endlich miteinander verkuppelt werden. Schon scheint dem doppelten Happy End nichts mehr im Wege zu stehen. Doch Don John, Pedros bitterbösem Halbbruder, ist die ganze Romantik entschieden zuwider. Zusammen mit seinem Gefolgsmann Boracchio schmiedet er eine Intrige, die beinahe alles Glück zunichtemachen wird.
Shakespeares Stück um die Liebe in Zeiten des Krieges wird oft als die erste »Romcom« der Literaturgeschichte gefeiert. Doch die Fragen, die der Text stellt, sind keineswegs leicht zu beantworten: Wo endet der Krieg, wenn der Frieden beginnt? Was (oder wen) lieben wir, wenn wir zu lieben meinen? Tina Lanik zeigt die klassische Komödie als Spiel um die Liebe in bedrohlicher Zeit.
Regie: Tina Lanik
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Musikalische Einrichtung/ Komposition: Cornelius Borgolte
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Marcel Heyde
Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause
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Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
von Bertolt Brecht
mit einem Epilog (UA) von Soeren VoimaChicago in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Blumenkohlhändler wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden einen angesehenen Stadtpolitiker zur Korruption. Doch Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. Er begreift, dass Gewalt allein für seine Machtexpansion nicht ausreicht – auch die Manipulation der Öffentlichkeit gehört dazu. In seinem Größenwahn macht er weder vor alten Weggefährten noch an den Stadtgrenzen Chicagos Halt.
Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten. Die Verortung der bissigen Satire im amerikanischen Gangstermilieu war laut Brecht sein »Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde«. Damit stellen sich die Ereignisse nicht als schicksalhaftes Verhängnis dar, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler. Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern die auch heute immer noch mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.
Regisseur Christian Weise und sein Team erschaffen bildgewaltige und musikalische Welten, in denen sie Klassiker des Theaters spielerisch einer zeitgenössischen Befragung unterziehen.
Regie: Christian Weise
Bühne: Julia Oschatz
Kostüme: Josa Marx
Musik: Jens Dohle
Dramaturgie: Katja Herlemann
Licht: Ellen Jaeger
Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause
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Holzfällen
nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Bernhard
Nach dem sensationellen Erfolg am Wiener Burgtheater ist Thomas Bernhards Roman »Holzfällen« in einer Bühnenfassung von und mit Nicholas Ofczarek und der Musicbanda Franui nun in Frankfurt zu erleben. Der Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine »künstlerische Abendgesellschaft« in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird von Nicholas Ofczarek rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik.Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten inkl. einer Pause
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Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk
nach Jaroslav Hašek / Bertolt Brecht / Sergei Okunev
Schwejk - eine Till Eulenspiegel-Figur im Krieg: Mit anarchischem Witz untergräbt »der brave Soldat« die Kriegsmaschinerie des Ersten Weltkriegs. Jaroslav Hašeks zweibändiger, unvollendeter Roman wurde von seinem Autor selbst als »bestes humoristisch-satirisches Buch der Weltliteratur« angepriesen. Trotz Rheuma zieht Schwejk in den Krieg, der sich in Hašeks aberwitzigen Episoden als Chaos entlarvt.Bertolt Brecht war begeistert von der Schwejk-Figur. Hašeks Roman hat ihn über Jahre nicht losgelassen. Gemeinsam mit Erwin Piscator erarbeitete er eine berühmte Bühnenbearbeitung des Textes, die 1928 zur Aufführung kam. Darüber hinaus hatte Brecht Pläne, den Stoff zu verfilmen, um schließlich 1943 im amerikanischen Exil an einem eigenen Stück zu schreiben, in dem er »Schweyk im zweiten Weltkrieg« aufmarschieren lässt, wo er ein dienstbares Rädchen des deutschen Faschismus wird. Hanns Eisler schrieb die Musik dazu, darunter Songs wie »Das Weib vom Nazisoldaten« oder »Das Lied vom kleinen Wind«. Am Ende des Stückes trifft Schwejk, »der kleine Mann«, der sich freiwillig gemeldet hat, in Stalingrad auf Hitler. Das Stück von Brecht bildet den zweiten Teil einer Schwejk-Trilogie, die Regisseur Jan-Christoph Gockel im Ersten Weltkrieg beginnen lässt.
Der dritte Teil zeigt »Schwejk in Bachmut«. Textliche Grundlage hierfür bildet eine Recherche des in Russland geborenen und seit 2023 in Deutschland lebenden Regisseurs und Autors Sergei Okunev, der Interviews mit ehemaligen Wagner-Söldnern geführt hat, die an der Schlacht um Bachmut beteiligt waren. Sie werfen einen Blick auf die »kleinen Rädchen« innerhalb der Kriegsmaschinerie. Wie halten die einzelnen Rädchen eine Vernichtungsmaschinerie am Laufen? Und: Kann ein »Idiot« wie Schwejk heute noch eine Kriegsmaschine aus dem Takt bringen?
Jan-Christoph Gockel verbindet wie kaum ein anderer Regisseur Politik mit Poesie: In seinen Arbeiten treffen Puppen, Schauspieler:innen, Film, Musik und dokumentarisches Material aufeinander. Am Schauspiel Frankfurt war in seiner Regie u.a. »Öl!« sowie »Faust 1 & 2« zu erleben. Er ist Hausregisseur an den Münchner Kammerspielen, wo er für »Wallenstein« erstmals mit Sergei Okunev zusammenarbeitete. Die Arbeit wurde zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen.
Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Janina Brinkmann
Musik: Matthias Grübel
Video: Eike Zuleeg
Puppenbau: Michael Pietsch
Dramaturgie: Katrin Spira
Licht: Marcel Heyde
Recherchearbeit und Autor: Sergei Okunev
Dauer: ca. 3 Stunden 30 Minuten, eine Pause
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Antigone
von Sophokles
Deutsch von Simon Werlemit Texten aus dem Drama »Ich, Antigone« von Anna Gschnitzer
Tochter und Schwester des Ödipus, Tochter und Enkelin der Iokaste, Schwester von Helden und Mördern, letztes Kind eines verfluchten Geschlechts: der Mythos Antigone fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Ist ihr Beharren darauf, den gefallenen Bruder Polyneikes gegen den zum Gesetz erhobenen Willen des Herrschers Kreon zu begraben, die Tat einer Heldin? Oder die Untat einer Fanatikerin? Antigones unbedingtes moralisches Bewusstsein entlarvt den Pragmatismus der Macht um den Preis des Lebens – nicht nur des eigenen. Ihr Begehren unterwandert eine kalte Ordnung, öffnet darin jedoch die Tür zu Grausamkeit und Zerstörung. Was bedeutet das »ungeschriebene Gesetz«, auf das sie sich bezieht, für uns heute?
Antigone ist ein tausendfach beschriebenes Blatt, zumeist von Männern. Die Regisseurin Selen Kara, deren Arbeit zum ersten Mal in Frankfurt zu sehen ist, befragt den antiken Stoff aus der Perspektive der Frauen. Dabei lenkt sie den Blick auf die Kontinuitäten der Konflikte zwischen Gewissen und Ordnung, Freiheit und Fügung – vom uralten Fluch der Labdakiden bis zu den Menetekeln der Gegenwart.
Regie: Selen Kara
Bühne: Lydia Merkel
Kostüme: Anna Maria Schories
Musik: Torsten Kindermann
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Marcel Heyde
Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause
Antigone bewerten:
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Deutscher Buchpreis 2026: Die Autor:innen der Shortlist
Moderation: Sandra Kegel (F.A.Z.), Cécile Schortmann (3sat), Christoph Schröder (SWR Kultur)Kurz vor Eröffnung der Buchmesse wird der Roman des Jahres in deutscher Sprache gekürt. Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsen-vereins des Deutschen Buchhandels einen Roman stellvertretend für alle wichtigen Romane des Jahres aus. Gut eine Woche vor der diesjährigen Preis-Verkündung stellen sich die sechs Nominierten in Lesung und Gespräch vor.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturhaus Frankfurt und Kulturamt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Frankfurt. Partner ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Medienpartner ist hr2-kultur.
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DIE WELT, IN DER WIR LEBEN. KI UND HERRSCHAFT IM 21. JAHRHUNDERT
Jill Lepore, Klaus Brinkbäumer, Rieke Havertz, Anna StaabJill Lepore ist nicht nur Harvard-Professorin für amerikanische Geschichte und staff writer beim „New Yorker“. Sie ist eine der international profiliertesten Historikerinnen, die Mut macht und inspiriert durch ihre „fesselnde Intelligenz und fröhliche Neugierde“ (George Saunders). Für „We the people. Eine Geschichte der amerikanischen Verfassung“ wurde sie dieses Jahr mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Mit Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer redet sie in einer Live-Folge des ZEIT-Podcasts „OK, America?“ auf der Schauspielbühne über ihr neues Buch „Die Regierung der Maschinen“ (C.H. Beck), über den Zustand der USA und die globalen Folgen der Künstlichen Intelligenz für Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit. Das Grußwort spricht Jonathan Beck, Verleger des C.H. Beck-Verlags, in dem Lepores Bücher erscheinen. Die deutschen Textpassagen liest Anna Staab. Das auf Deutsch und Englisch geführte Gespräch wird anschließend Sonderfolge im Podcast „OK, America?“.
Eine Kooperationsveranstaltung von Verlag C.H.Beck, DIE ZEIT, Literaturhaus Frankfurt am Main und Schauspiel Frankfurt.
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Dörte Hansen: Broder
Moderation: Alf MentzerDörte Hansen hat mit „Altes Land“, Mittagsstunde“ und „Zur See“ ein Millionenpublikum erreicht. Nun kommt sie mit ihrem neuen Roman nach Frankfurt am Main. „Broder“ (Penguin) heißt er, so wie seine Hauptfigur Broder Bahnsen. Broder, der schon immer Bauer werden wollte, Nachfolger seines Vaters, der ihm „Kuhverstand“ vererbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein Zwillingsbruder, der ist nur wenige Minuten älter, immer schon selbstbewusster, aber auch mehr an Maschinen interessiert. Vom Hof vertrieben, baut Broder Bahnsen sich ein Gegenleben auf, wird Tierarzt und hält Abstand zum Hof, bis er nach über zwanzig Jahren zurückkehrt …
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
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Bewertungen & Berichte Dörte Hansen: Broder
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer
Moderation: Emily GrunertNach „22 Bahnen“, „Windstärke 17“ und „Die Assistentin“ geht es nun in Caroline Wahls viertem Roman „1999 Meter über dem Meer“ (Rowohlt) hoch hinaus. Nachdem sich der Großstadtjob als öde entpuppt hat und die Selbstfindung am Meer missglückt ist, reist Samara mit altem Auto und unter neuem Namen nach St. Moritz, dem Winterurlaubsort der Reichen und Schönen. Der perfekte Ort für eine Hochstaplerin, eine vermeintlich erfolgreiche Künstlerin. Zumindest bis da dieser eine schöne Mann auftaucht und ihre ganze Geschichte ins Wanken gerät. Caroline Wahl erzählt von einer Frau, die weiß, was sie nicht will, aber nicht weiß, was ihr noch fehlt. Das Gespräch mit der Autorin moderiert die Literaturvermittlerin und Autorin Emily Grunert.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
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Bewertungen & Berichte Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer
Edgar Selg: Juras letzter Winter
Moderation: Shirin SojitrawallaNach dem wunderbaren Erfolg seines Debüts „Hast du uns endlich gefunden“ befasst sich Edgar Selge erneut mit den dunklen Jahren der deutschen wie der eigenen Geschichte. In „Juras letzter Winter“ (Rowohlt) stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch … Der Autor Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Das Gespräch leitet die Kritikerin Shirin Sojitrawalla.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
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Bewertungen & Berichte Edgar Selg: Juras letzter Winter
Deutscher Buchpreis 2026: Preisträger:in in Lesung und Gespräch
Verabredung mit dem wichtigsten Roman des JahresZum Auftakt der Frankfurter Buchmesse wird er wieder gekürt: der „Roman des Jahres“, den die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auszeichnet. Das Jury- und Auswahlverfahren zählt zu den aufwendigsten, die es gibt. Und so werden seit mehr als 20 Jahren immer wieder großartige Romane wie „Die Holländerinnen“, „Landgericht“, „Kruso“, „Herkunft“ oder „Blutbuch“ aufs Podest gestellt. Der diesjährige Gewinner, die Gewinnerin ist wenige Tage nach der Preisverleihung in einer exklusiven wie großen Lesung, moderiert von der Feuilleton-Chefin der F.A.Z. Sandra Kegel, im Schauspiel Frankfurt zu erleben.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Partner ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Deutscher Buchpreis 2026: Preisträger:in in Lesung und Gespräch bewerten:
Bewertungen & Berichte Deutscher Buchpreis 2026: Preisträger:in in Lesung und Gespräch
Colson Whitehead: Cool Machine
Moderation (dt./engl.): Thomas BöhmMit seinem neuen Roman „Cool Machine“ (Hanser) legt der zweifache Pulitzer-Preisträger Colson Whitehead den Abschluss seiner grandiosen Harlem-Trilogie vor. Er erzählt darin eine Kriminalgeschichte und zeichnet zugleich das Porträt einer Stadt, die im Umbruch ist. New York in den Achtzigern, das sind die Reagan-Jahre, Immobilienboom, entfesselter Kapitalismus, wilde Musik. In Harlem scheint Ray Carney angekommen zu sein: Möbelhändler des Monats, Familienmensch, respektabler Geschäftsmann – trotz seiner Vergangenheit als Hehler. Doch als seiner Frau der Kredit für ihre Reiseagentur verweigert wird, wagt er einen riskanten Coup: den Einbruch in einen Tresor im Waldorf Astoria. Nachdem Carney in ein Netzwerk afrikanischer Raubkunst gerät, stellt sich immer dringlicher die Frage, ob Wiedergutmachung in Amerika ohne Selbstjustiz möglich ist. Die Lesung und das Gespräch in deutscher und englischer Sprache moderiert Thomas Böhm. Die deutschen Textpassagen liest der Schauspieler Christoph Pütthoff.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
Colson Whitehead: Cool Machine bewerten:
Bewertungen & Berichte Colson Whitehead: Cool Machine
Sven Regener: Frankie und Freddie
Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche.Sven Regener: Frankie und Freddie bewerten:
Bewertungen & Berichte Sven Regener: Frankie und Freddie
Quarantäne-Theater bewerten:
Bewertungen & Berichte Quarantäne-Theater
Es gibt schon eine gut angewachsene lyrische Sammlung. Gut zum Stöbern geeignet.
Führung durch das Schauspielhaus
Blicke hinter die Kulissen des Theaters
Ein:e Kenner:in des Schauspielhauses führt hinter die Theaterkulissen und berichtet über die Geschichte des Hauses, seine Architektur und die technischen Gegebenheiten.Führung durch das Schauspielhaus bewerten:
Bewertungen & Berichte Führung durch das Schauspielhaus
Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus
Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. Neben den Produktionen schafft das Schauspiel Frankfurt in der BOX und im Chagallsaal mit der Reihe der X-Räume Orte für Begegnungen, Diskussionen und Werkschauen, bei denen sich Künstler und Künstlerinnen präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger und Bürgerinnen der Stadt ins Gespräch kommen.
Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus bewerten:
Bewertungen & Berichte Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus
- Heute: Opernkarussell »Die große Suche nach dem kleinen Glück«
- Morgen: 1. Sinfoniekonzert: Edvard meets Edward
- Premiere: Zaide
- Premiere: Ottone
- Premiere: Le roi Arthus
- Premiere: Un ballo in maschera
- Premiere: Flavio
- Warten auf heute

- Mazeppa
- Werkstätten-Führung – Die Kunst des Bühnenbaus
- Turandot

- Familienworkshop - Rätsel
- Friedman in der Oper
- 2. Kammermusik: »Les nations«
- Intermezzo – Oper am Mittag
- Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm
- Tancredi

- 2. Sinfoniekonzert: »AUFERSTEHN, JA, AUFERSTEHN WIRST DU!«
- Oper für Kinder "Turandot"
- 3. Kammermusik: Vom Stadtturm in den Märchenwald
- Kelsey Lauritano (Mezzosopran) / Alden Gatt (Klavier)
- Hänsel und Gretel
- 3. Sinfoniekonzert: Wege zu Bruckner
- Familienworkshop »Hänsel und Gretel»
- Opernworkshop »Hänsel und Gretel«
- Happy New Ears
- 4. Kammermusik: Zwischen Klangsog und Farbfinesse
- Familienworkshop: Krippenspiel
- Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen
- Oper to go: »Liebe, Lüge und Lametta«
- Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression
- Die Nacht vor Weihnachten

- 4. Sinfoniekonzert: Tanzende Märchen
- Kristina Mkhitaryan (Sopran) / Pavel Nebolsin (Klavier)
- 5. Kammermusik: Concert à cinq
- Così fan tutte

- Johannes Martin Kränzle (Bariton) / Hilko Dumno (Klavier)
- 5. Sinfoniekonzert: Polnisch – Universalistisch
- 6. Kammermusik: Zwei Oktette
- 6. Sinfoniekonzert: Die (Un)vollendete
- Ismael Jordi (Tenor) / Rubén Fernández Aguirre (Klavier)
- 7. Kammermusik : Raritäten für Klarinette und Streicher
- 7. Sinfoniekonzert: Aus dem Land, wo die Zitronen Blühn
- Blog der Oper Frankfurt
- Die Oper Frankfurt ist das Musiktheater der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
- Heute: Holzfällen
- Premiere: Eines langen Tages Reise in die Nacht
- Premiere: Kleiner Mann, was nun
- Premiere: Die kleine Hexe
- Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

- Führung durch das Schauspielhaus
- Viel Lärm um nichts

- Deutscher Buchpreis 2026: Die Autor:innen der Shortlist
- Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk
- Antigone

- DIE WELT, IN DER WIR LEBEN. KI UND HERRSCHAFT IM 21. JAHRHUNDERT
- Dörte Hansen: Broder
- Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer
- Edgar Selg: Juras letzter Winter
- Deutscher Buchpreis 2026: Preisträger:in in Lesung und Gespräch
- Colson Whitehead: Cool Machine
- Sven Regener: Frankie und Freddie
- Das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region
- Heute: Der Abend vor dem Danach
- Morgen: Zirkus Kafka

- Uraufführung: Das Deutschlandherz
- Paradiesvögel

- Ich bin wie ihr, Ich liebe Äpfel

- Die verlorene Ehre der Katharina Blum

- Das Bildnis des Dorian Gray

- Peter Schröder liest: Der Mantel
- NSU 2.0

- Heute leider Konzert!

- Die Affäre auf der Straße nach Monaco

- Bühne des Schauspiel Frankfurt