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© Barbara Aumüller

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Oper und Konzert - das Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Mit seiner über zweihundertjährigen Geschichte zählt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester zu den traditionsreichsten deutschen Ensembles.

Die stilistische Bandbreite des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters umfasst sämtliche bedeutenden Werke der Opern- und sinfonischen Literatur, Barockmusik ebenso wie experimentelle zeitgenössische Kompositionen.

Kontakt

Frankfurter Opern- und Museums­orchester
Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
D-60311 Frankfurt am Main

E-Mail: info@oper-frankfurt.de

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Bewertungen & Berichte Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Konzert

1. Sinfoniekonzert: Edvard meets Edward

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Martin Stadtfeld, Klavier
Alexander Soddy, Dirigent


Dorothy Gertrude Howell 1898–1982: Lamia Sinfonische Dichtung
Edvard Grieg 1843–1907: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16
Edward Elgar 1857–1934: Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55

Einen Publikumsliebling aus Norwegen und zwei Werke aus seiner englischen Heimat hat der englische Dirigent Alexander Soddy auf den Programmzettel seines Museums-Debüts gesetzt. Mit einer Entdeckung eröffnet er das Konzert: einem Werk der englischen Komponistin und Pianistin Dorothy Gertrude Howell. Ihre 1919 erfolgreich uraufgeführte sinfonische Dichtung Lamia ist bis heute regelmäßig in den BBC Proms zu hören.

Zum Standardrepertoire auch auf dem Kontinent gehören einige Werke des Engländers Edward Elgar, auch wenn seine beiden Sinfonien eher selten aufgeführt werden. Dabei ist schon seine erste Sinfonie ein Meisterwerk der musikalischen Architektur. Ein Leitmotiv zieht sich durch das ganze Werk hindurch und steigert sich hin zu einem großen Höhepunkt am Schluss der Sinfonie. Die Uraufführung 1908 war ein großer Erfolg und für die Daily Mail »The Musical Event of the Year«.

Edvard Grieg ist als 15-Jähriger nach Leipzig gekommen, um seinem Ideal Robert Schumann nachzueifern. Mit 25 Jahren schrieb er sein Klavierkonzert, das durchaus als Hommage an Schumann gelten kann, von der Tonart a-Moll über die Eröffnung des ersten Satzes und das von den Bläsern vorgestellte Hauptthema bis hin zu melodischen Details. Doch löst die Musik auch Assoziationen an die norwegische Natur aus, und ganz norwegisch wird es im letzten Satz, wenn das Klavier den Rhythmus des »Halling«-Tanzes anschlägt.

20.9.: 10 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal
21.9:. 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal

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Kammerkonzert

2. Kammermusik: »Les nations«

Zur Premiere Ottone

HORUS ENSEMBLE (auf historischen Instrumenten)
Cembalo, Leitung: Václav Luks


Werke von Händel, Couperin, Keiser, Scarlatti und Spourny

Europa klang im Zeitalter des Barocks so vielfältig wie selten zuvor: In unserem Programm Les nations begegnen sich elegante Klangwelten von Couperin, Händel, Keiser, Scarlatti und Spourny in einem lebendigen musikalischen Dialog. Wir spielen auf historischen Instrumenten und lassen dabei die Affekte sowie die feinen Nuancen dieser Musik mit Nähe und Wärme aufleuchten. Der besondere »Farbton« der Viola d'Amore verleiht einzelnen musikalischen Momenten einen seidigen, sanften Glanz. Unter der Leitung von Václav Luks entfaltet sich ein Konzert voller Eleganz, Virtuosität und europäischer Klangvielfalt.

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Konzert

2. Sinfoniekonzert: »AUFERSTEHN, JA, AUFERSTEHN WIRST DU!«

Frankfurter Opern- und Museums­orchester
»Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre«
Cäcilienchor Frankfurt, Figuralchor Frankfurt, Frankfurter Kantorei, Frankfurter Singakademie
Dirigent: Thomas Guggeis
Sopran: Nombulelo Yende
Mezzosopran: Zanda Švēde


Gustav Mahler 1860–1911: Sinfonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehungssinfonie«

»Mit diesem Tag«, erinnerte sich der Dirigent Bruno Walter, »begann Gustav Mahlers Aufstieg als Komponist«. Gemeint ist der 13. Dezember 1895, als Gustav Mahler in Berlin die Uraufführung seiner zweiten Sinfonie dirigierte. Das in seiner endgültigen Fassung fünfsätzige Werk hat die alte Formel »Durch Finsternis zum Licht« zum Thema.

Die Sinfonie beginnt mit der »Totenfeier«: Eigentlich als Fortsetzung der ersten Sinfonie (»Titan«) gedacht, erklang dieser Satz erstmals 1894 bei der Trauerfeier für den verstorbenen Dirigenten Hans von Bülow. Beim selben Anlass sang ein Chor Klopstocks Choral »Die Auferstehung«:

»Wie ein Blitz traf mich dies, und alles stand klar und deutlich vor meiner Seele«, bekannte Mahler später und schuf eine bekenntnishafte, existenzbejahende Musik, die alles bis dahin Gehörte übertraf: »Hör auf, zu beben! Bereite dich, zu leben!«

18. Okt.: 10 Uhr »vor dem museum« mit Ulrike Kienzle im Großen Saal
19. Okt.: 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Ulrike Kienzle im Großen Saal

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Kammerkonzert

3. Kammermusik: Vom Stadtturm in den Märchenwald

Zur Wiederaufnahme Hänsel und Gretel

Leitung: Lukas Rommlspacher
Trompete: Eugenio Valle / Dominik Ring / Oliver Christian / Markus Bebek
Horn: Matthijs Heugen / Tuna Erten
Posaune: Jeroen Mentens / Manfred Keller
Tuba: József Juhász-Aba
Schlagzeug: Steffen Uhrhan / David Friederich
Erzähler: Sebastian Kuschmann


Johann Christoph Pezel 1639–1694: Sonata I
aus: Hora Decima musicorum Lipsiensium (1670)
Arrangement: Hans-Joachim Drechsler

Johann Sebastian Bach 1685–1750: Präludium
aus: Präludium und Fuge D-Dur BWV 532 (um 1710)

Arrangement: Hans-Joachim Drechsler

Engelbert Humperdinck 1854–1921: Hänsel und Gretel
für Erzähler und Blechbläser-Ensemble
(4 Trompeten, 2 Hörner, 2 Posaunen, Tuba und Schlagwerk)
nach der gleichnamigen Märchenoper (1891)
Verbindende Verse: Adelheid Wette
Zusammenstellung, Textbearbeitung und musikalische Einrichtung: Hans-Joachim Drechsler

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Liederabend

Kelsey Lauritano (Mezzosopran) / Alden Gatt (Klavier)

Mezzosopran: Kelsey Lauritano
Klavier: Alden Gatt


Kelsey Lauritano leuchtet mit ihrer Bühnenpräsenz als Ensemblemitglied unseres Hauses in zahlreichen Partien. In der vergangenen Spielzeit überzeugte sie mit bedeutenden Rollendebüts – etwa als Dorabella in Così fan tutte , als Mercédès in Barrie Koskys Carmen – und glänzte zudem mit ihrer gefeierten Interpretation des Cherubino und nicht zuletzt als Hannah in Weinbergs Die Passagierin . Kelsey Lauritano besticht durch eine Mischung aus technischer Präzision und entwaffnender emotionaler Unmittelbarkeit. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen vom Barock bis zur Moderne. Internationale Erfolge führten sie bereits an das Opernhaus Zürich und die Bayerische Staatsoper, während sie in den USA zuletzt als Prinz Orlofsky ( Die Fledermaus ) am Opera Theatre of Saint Louis begeisterte. Dass sie auch das leichte Fach beherrscht, bewies sie mit Gala-Konzerten, die den Klassikern der Metro-Goldwyn-Mayer-Musicals gewidmet waren. In diesem Liederabend erleben wir eine Künstlerin, die die intime Form des Konzerts nutzt, um die ganze Palette ihrer »wundersamen Kraft« ( Opera News ) zu entfalten. Wir freuen uns auf dich, Kelsey!

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Konzert

3. Sinfoniekonzert: Wege zu Bruckner

Dirigent: Thomas Guggeis
Sopran: Anna Prohaska
Horn: Alexander Boukikov
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Hildegard von Bingen 1098–1179:Antiphon O virtus sapientiae
Johann Sebastian Bach 1685–1750:Ricercar a 6 aus: Musikalisches Opfer BWV 1079
(orchestriert von Anton Webern)
Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791:Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene
Konzertarie für Sopran, Klavier und Orchester KV 505
ZwischenSpiel mit Thomas Guggeis
Franz Schubert 1797–1828: Auf dem Strom für Sopran, Horn und Orchester D 943
(orchestriert von Hermann Scherchen)
Anton Bruckner 1824–1896: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«

Mystisch, gleichsam »vom Himmel hoch« steigen die Töne der Antiphon von Hildegard von Bingen auf uns herab, wenn sie von Anna Prohaska a cappella gesungen werden, und lassen den Klang des Mittelalters erahnen. Noch heute berührt und bereichert uns Hildegard von Bingen, diese großartige Frau aus dem Hochmittelalter, mit ihrer Musik, ihren Schriften und sogar ihren Rezepten.

Nicht von dieser Welt erscheint uns auch heute noch die Musik von Johann Sebastian Bach. Auch wenn das Musikalische Opfer nur eine Opfergabe, ein Geschenk an Friedrich den Großen war, begegnet uns in dieser kontrapunktischen Sammlung etwas Religiöses und Mystisches. Anton Webern hat das Ricercar a 6 aus dem Musikalischen Opfer orchestriert und dabei in einzelne Motivteile aufgelöst, so dass ganz ungewohnte Klangfarben entstehen und neue Strukturen hörbar werden.

Fast überirdisch schön und gleichzeitig sehr menschlich muten uns die Opern- und Konzertarien von Wolfgang Amadeus Mozart an. Zumeist schrieb er sie bestimmten Sängern auf den Leib, vor allem Sängerinnen, die »hübsch auf dem Theater« aussehen und »eine geläufige Gurgel« haben. Hübsch mit geläufiger Gurgel war die von ihm verehrte Primadonna Anna Storace. Bevor sie Wien verließ, verabschiedete er sie mit einer Konzertarie, zu der er sich einen konzertanten Klavierpart hinzukomponierte. Die Klavierbegleitung von Franz Schuberts Lied Auf dem Strom auf das Orchester übertragen hat Hermann Scherchen, der das Museumsorchester in den 1920er Jahren leitete.

Spuren der religiösen Mystik des Mittelalters, von Bachs Kontrapunktik und Schuberts Harmonik finden sich im Werk des großen Sinfonikers Anton Bruckner. Besonders populär ist seine vierte, die »romantische« Sinfonie. Der Kopfsatz sei das »romantische Bild« einer »mittelalterlichen Stadt«, schrieb Bruckner in einem Brief, und das Horn rufe zu Beginn »vom Rathause herab den Tag« aus. Beim Scherzo sprach er vom »Jagdthema«, das Finale überschrieb er mit »Volksfest«. So zeichnet diese Sinfonie weniger die Natur als – ganz im Geiste ihrer Zeit – ein romantisches Bild vom Leben im Mittelalter.

15.11.: 10 Uhr »vor dem museum« mit Ulrike Kienzle im Großen Saal
16.11.: 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Ulrike Kienzle im Großen Saal

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© Stefanie Kösling
Neue Musik

Happy New Ears

PORTRÄT EIVIND BUENE

Ensemble Modern
Dirigent: Lars Mlekusch
Gesprächspartner: Eivind Buene
Moderation: Mara Genschel


Doubles (2023)
Nature morte (2008)

Der norwegische Komponist Eivind Buene, Jahrgang 1973, schloss sein Studium an der Norwegian Academy of Music 1998 ab und lehrt heute an derselben Hochschule Komposition. Er war Composer in residence bei der Oslo Sinfonietta und hat mit einer Vielzahl von Klangkörpern zusammengearbeitet, u.a. mit dem Ensemble intercontemporain, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Musikfabrik, dem Oslo Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern. Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist Buene auch im Feld der improvisierten Musik am Schnittpunkt mit der klassischen notierten Musik aktiv. In dem Projekt Schubert Lounge entwickelt er eigene Fassungen von Schubertliedern, wobei er sich als Sänger selbst am Fender Rhodes Keyboard begleitet. Eivind Buene ist zudem Autor von fünf Romanen und zahlreichen Essays und experimentiert mit verschiedenen Formen, in denen er Text und Musik performativ verbindet.

In Doubles konfrontiert er die beteiligten Instrumente, wie er schreibt, mit ihrem eigenen »Doppelgänger«: Wiederkehrende Harmonien – etwa in Form einer Chaconne – in der klassischen temperierten Stimmung treffen auf mikrotonale Strukturen und Klangfarbenmischungen, die die Ausdruckspalette der einzelnen Instrumente bis hin zum Geräuschhaften ausloten. Nature morte ist der letzte Teil des Possible Cities -Cyclus. Buene untersucht darin das Verhältnis zwischen einer monumentalen Stadt und dem, was als Ruinenlandschaft einmal von ihr übrigbleiben wird. Dabei bezieht er sich auf ein Zitat des italienischen Romanciers Italo Calvino aus dessen Roman Die unsichtbaren Städte .

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Kammerkonzert

4. Kammermusik: Zwischen Klangsog und Farbfinesse

Zur Premiere "Le roi Arthus"

Flöte: Elizaveta Ivanova
Oboe: Nanako Becker
Klarinette: Claudia Dresel
Fagott: André Rocha
Horn: Alexander Boukikov
Klavier: Thomas Guggeis / Alden Gatt


Mel Bonis 1858–1937: Scènes de la forêt (Waldszenen) op. 123 für Flöte, Horn und Klavier (1927/28)
Gabriel Fauré 1845–1924 / André Messager 1853–1929:
Souvenirs de Bayreuth für Klavier vierhändig (1888)
Fantasie in der Form einer Quadrille über beliebte Motive aus Richard Wagners Der Ring des Nibelungen
Jean Françaix 1912–1997: L’ heure du berger (Das Schäferstündchen) für Bläserquintett und Klavier (1947)
Albéric Magnard 1865–1914: Quintett d-Moll op. 8 für Klavier und Bläser (1893/94)

Dauer: ca. 85 Min. inkl. Pause nach 30 Min.

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Konzert

4. Sinfoniekonzert: Tanzende Märchen

Frankfurter Opern- und Museums­orchester
Behzod Abduraimov, Klavier
Anja Bihlmaier, Dirigentin


Claude Debussy 1862–1918: Jeux – Poème dansé
Sergej Prokofjew 1891–1953: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
ZwischenSpiel mit Thomas Guggeis
Igor Strawinsky 1882–1971: Le chant du rossignol
Richard Strauss 1864–1949: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

Mit bunten Orchesterfarben malende und »erzählende« Musik erwartet uns in diesem Konzert. Debussys Ballettmusik Jeux (Spiele) erzählt eine Geschichte vom Tennisplatz. Ein Mann sucht im abendlichen Dämmerlicht seinen Ball und begegnet zwei Mädchen, flirtet mit ihnen, kann sich aber für keine entscheiden, so dass sie ihn allein zurücklassen.

In seiner sinfonischen Dichtung Le chant du rossignol vertont Igor Strawinsky Hans Christian Andersens Märchen von der Nachtigall, die für den Kaiser von China singt, aber von einer mechanischen Nachtigall verdrängt wird. Der Kaiser verfällt ob der verlorenen Nachtigall in tiefe Trauer und stirbt beinahe. Doch da kommt die Nachtigall zurückgeflogen und singt den Kaiser wieder gesund.

Kaum ein anderes Orchesterwerk erzählt so plastisch und verständlich eine Geschichte wie Till Eulenspiegels lustige Streiche von Richard Strauss. Anfänglich hielt Strauss sich mit Erläuterungen zurück: »analyse mir unmöglich, aller witz in toenen ausgegeben«. Später schrieb er aber doch noch »sein« Programm in 22 Einzelpunkten nieder, von »Es war einmal« bis »Da baumelt er, die Luft geht ihm aus, eine letzte Zuckung – Tills Sterbliches hat geendet.« Doch auch ohne Erläuterungen hört man Till lachen und die Töpfe auf dem Marktplatz rollen.

Reine Instrumentalmusik ist dagegen Sergej Prokofjews erstes Violinkonzert, auch wenn man dem Werk die heitere Stimmung der sommerlichen, sibirischen Landschaft anhören kann, durch die Prokofjew während der Komposition eine ausgedehnte Reise unternahm.

13.12.: 10 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal
14.12.: 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal

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© Diana Guledani
Liederabend

Kristina Mkhitaryan (Sopran) / Pavel Nebolsin (Klavier)

Sopran: Kristina Mkhitaryan
Klavier: Pavel Nebolsin


Die in Moskau ausgebildete armenische Sängerin hat sich in den letzten Jahren an den führenden Opernhäusern der Welt etabliert: München, Berlin, Amsterdam, Wien, London, Madrid, Rom, New York … Ihr ausdrucksvoller Sopran ist ideal für die Partien des lyrisch-dramatischen Fachs, von Donizettis Maria Stuarda über Massenets Manon und Bizets Leïla ( Les pêcheurs de perles ), Verdis Traviata und Puccinis Liù ( Turandot ) bis hin zu Tschaikowskis Tatjana ( Eugen Onegin ). Ihre starke Bühnenpräsenz wissen Regisseure wie Claus Guth, Christof Loy und Ted Huffman zu schätzen. Höchste Zeit, dass die Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe – u.a. der Queen Sonja International Competition in Oslo (2013) und Plácido Domingos Operalia (2017) – sich in Frankfurt vorstellt! Begleitet wird sie von dem russischen Pianisten Pavel Nebolsin, Solo-Repetitor am Bolschoi Theater in Moskau und regelmäßiger Begleiter u.a. von Anna Netrebko bei internationalen Auftritten.

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Kammerkonzert

5. Kammermusik: Concert à cinq

Violine: Ingo de Haas
Viola: Lev Loiko
Violoncello: Gundula Leitner
Flöte: Sarah Louvion
Harfe: Françoise Verherve


Es werden Werke von Strawinsky, Debussy, Jongen und Sohy zu hören sein.

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© Monika Rittershaus
Liederabend

Johannes Martin Kränzle (Bariton) / Hilko Dumno (Klavier)

Bariton: Johannes Martin Kränzle
Klavier: Hilko Dumno


Schuberts Winterreise zählt zu den komplexesten und dichtesten Solowerken. Mit Johannes Martin Kränzle leiht ihr nicht nur ein stets nach Wahrhaftigkeit strebender Ausnahmekünstler seine Stimme, sondern vor allem ein Mensch, dessen eigene Erfahrungswelten mit jenen Gefühlsextremen des literarischen Ich in Resonanz treten – und das seit rund vier Jahrzehnten und durch unterschiedlichste Lebensphasen hindurch. Gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Hilko Dumno hat Johannes Martin Kränzle Schuberts prominenten Liederzyklus 2025 neu eingespielt (erschienen bei Hänssler). Nun bringt der Bariton die kontrastreiche Seelenwanderung als ein Psychogramm in 24 Bildern auf jener Bühne zu Gehör, auf der er als ehemaliges Ensemblemitglied die unterschiedlichsten Partien und 2004 auch die Winterreise in einer szenischen Lesart von Udo Samel interpretierte. In Frankfurt begann eine beispiellose Karriere, die Johannes Martin Kränzle an sämtliche renommierten Opern- und Konzertbühnen der Welt führt. Es bedeutet uns viel, ihn endlich wieder auf unserer großen Bühne zu erleben. Willkommen zuhause, Johannes Martin Kränzle!

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Konzert

5. Sinfoniekonzert: Polnisch – Universalistisch

Klavier: Alexander Gadjiev
Dirigentin: Marta Gardolińska
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Karol Szymanowski 1882–1937: Konzertouvertüre E-Dur op. 12
Frédéric Chopin 1810–1849: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Ludwig van Beethoven 1770–1827: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Rauschende, berauschende Musik schrieb der junge Pole Karol Szymanowski – und verstand sie doch sehr politisch. Als er 1904 und 1905 seine Konzertouvertüre komponierte, war Polen zwar noch kein Nationalstaat – das wurde es erst im November 1918 –, eine neue polnische Nationalmusik war jedoch schon im Werden. Mehrere junge polnische Komponisten hatten sich zu einem Künstlerkreis zusammengeschlossen, der sich »Junges Polen« nannte und dem sich auch Szymanowski anschloss. So war es ihm ein Anliegen, seine Konzertouvertüre im Warschauer Debütkonzert des »Jungen Polen« 1906 zur Uraufführung zu bringen. Klingen seine frühen Werke noch spätromantisch, so entwickelte er später seinen sehr persönlichen Stil zwischen Impressionismus und Moderne und begründete damit seinen Ruf als bedeutsamer Vertreter der polnischen Musik.

Auch Frédéric Chopin, das Kind einer polnischen Mutter und eines französischen Vaters, bekannte sich zu seinen polnischen Wurzeln und schrieb Polonaisen, Mazurken und polnische Lieder. Sein erstes Klavierkonzert, gespielt vom Chopin-Wettbewerbs-Preisträger Alexander Gadjiev, lässt polnische Volksmusik vor allem im tänzerischen Krakowiak-Finale anklingen.

Politische Züge trug zwar nicht Ludwig van Beethovens Musik, aber durchaus die Uraufführung seiner siebten Sinfonie während der Befreiungskriege. »Ein zahlreiches Orchester […] hatte sich wirklich aus patriotischem Eifer und innigem Dankgefühl für den gesegneten Erfolg der allgemeinen Anstrengungen Deutschlands in dem gegenwärtigen Kriege zur Mitwirkung ohne Entschädigung vereinigt«, schrieb der Rezensent der Uraufführung 1813 in der Wiener allgemeinen musikalischen Zeitung. Die Musik der Siebten blieb jedoch universalistisch. Berühmt ist der Ausspruch Richard Wagners, der in der Siebten »das tönende Portrait eines als Utopie gezeichneten neuen Menschen und die Apotheose des Tanzes selbst« erblickte.

24. Jan.: 10 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal
25. Jan.: 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal

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Kammerkonzert

6. Kammermusik: Zwei Oktette

Violine: Dimiter Ivanov / Gesine Kalbhenn-Rzepka / Jefimija Brajović / Tsvetomir Tsankov
Viola: Wolf Attula / Guillaume Faraut
Violoncello: Johannes Oesterlee / Bogdan Michael Kisch


Es werden Werke von Gade und Enescu zu hören sein.

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Konzert

6. Sinfoniekonzert: Die (Un)vollendete

Violine: Carolin Widman
Dirigent: Mario Venzago
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Mario Venzago *1948: Aufstieg
Richard Strauss 1864–1949: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 8
Franz Schubert 1797–1828: Sinfonie Nr. 7 h-Moll »Unvollendete« nach Skizzen von Franz Schubert vollendet von Mario Venzago

Der Titel»„Unvollendete« ist mit Franz Schuberts h-Moll-Sinfonie so eng verbunden wie die Bezeichnung »Neunte« mit Beethovens letzter Sinfonie: Man weiß, wovon man spricht. Bis heute umranken Spekulationen die Entstehung und Vollendung, oder besser: Nicht-Vollendung des Werkes. Auch wenn Schubert nur zwei Sätze auskomponiert hat, betrachtete er sie nicht als fertiggestellt, denn den Beginn eines dritten Scherzo-Satzes und noch weitere Ideen hat er skizziert. Mario Venzago, der Dirigent dieses Konzerts, hat sich in die Quellenlage eingegraben und aus Schuberts Skizzen und Vorlagen eine eigene, viersätzige Fassung einer »Vollendeten« erstellt.

Überhaupt ist Mario Venzago nicht nur Dirigent, sondern auch Komponist. Mit einem seiner Orchesterwerke eröffnet er das Konzert, und da bekennt er sich ganz zu seiner schweizerischen Heimat, in der auf die Berge hinauf- oder von ihnen herabgestiegen wird.

Das Violinkonzert des 17-jährigen Richard Strauss ist ein Frühwerk, aber mit seinem Erfindungsreichtum, seinem Füllhorn an harmonischen Wendungen und der witzigen, raffiniert ziselierten Erzählweise der Geige ist es schon meisterlich vollendet. So empfindet es auch die Solistin Carolin Widmann, für die dieses Konzert eine Herzensangelegenheit ist.

21. Feb: 10 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal
22. Feb: 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal

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© F.J. Gómez-Pinteno
Liederabend

Ismael Jordi (Tenor) / Rubén Fernández Aguirre (Klavier)

Tenor: Ismael Jordi
Klavier: Rubén Fernández Aguirre


Der legendäre spanische Tenor Alfredo Kraus prägte als Vorbild, Mentor und Freund die künstlerische Entwicklung von Ismael Jordi. Er studierte Gesang in Madrid, wo er von Königin Sofía die Auszeichnung »Bester Schüler von Alfredo Kraus« erhielt. Nach seinem Debüt als Ernesto ( Don Pasquale ) in seiner Heimatstadt Jerez de la Frontera interpretiert er seit 2002 überwiegend Hauptpartien in Donizettis Opern (u.a. Lucia di Lammermoor, Lucrezia Borgia, Maria Stuarda und La favorite ) an den führenden Opernhäusern der Welt. Als zweiter Schwerpunkt seiner Karriere führten ihn die Partien der französischen Romantik wie Roméo, Faust und Werther nach Madrid, Athen, Montréal, Seoul und Málaga. Darüber hinaus wurde Ismael Jordi als Alfredo ( La traviata ) in Paris, London und New York, als Duca ( Rigoletto ) in Rom und Bilbao gefeiert. Auftritte in hochkarätig besetzten Zarzuela-Produktionen komplettieren sein breitgefächertes Repertoire. Er fühlt sich geehrt, an die Oper Frankfurt zurückzukehren, wo Alfredo Kraus vor vielen Jahren zu den Publikumslieblingen gehörte, und widmet den Liederabend seinem Mentor.

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Kammerkonzert

7. Kammermusik : Raritäten für Klarinette und Streicher

Violine: Jefimija Brajović / Marina Hatae
Viola: Guillaume Faraut
Violoncello: Mario Riemer
Klarinette: Claudia Dresel / Ramón Femenía Martínez


Es werden Werke von Crusell, Hindemith, Busch, Gál und Ponchielli zu hören sein.

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© Simon Pauly
Konzert

7. Sinfoniekonzert: Aus dem Land, wo die Zitronen Blühn

Klavier: Gabriela Montero
Dirigent: Giancarlo Guerrero
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Peter I. Tschaikowski 1840–1893: Capriccio italien op. 45
Sergej Rachmaninow 1873–1943: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
Ottorino Respighi 1879–1936:
Fontane di Roma
Pini di Roma

Nicht nur für Johann Wolfgang von Goethe, auch für den Russen Peter Tschaikowsky war Italien ein Sehnsuchtsland, »wo die Zitronen blühen«. Bei einem Aufenthalt in Rom, bei dem er die Sorgen aus dem russischen Zuhause hinter sich lassen wollte, war er vom bunten römischen Karneval so angetan, dass er sich zu einer Fantasie über italienische Volkslieder inspirieren ließ.

Sergej Rachmaninow machte Anfang 1900 zwei ausgedehnte Reisen auf die Krim und nach Italien. Obwohl er sich dabei zunächst langweilte, gestand er später, dass ihm diese Abwechslung gutgetan hätte: »Im Frühsommer begann ich wieder zu komponieren und wurde von musikalischen Einfällen überschüttet.« Es waren Einfälle für sein zweites Klavierkonzert. Die Uraufführung im Folgejahr, mit Rachmaninow als Solist, bedeutete für ihn den endgültigen künstlerischen Durchbruch als Pianist und als Komponist.

Für den aus Bologna stammenden Italiener Ottorino Respighi wurde Rom zur Heimat, als er 1913 zum Kompositionslehrer an der dortigen Accademia di Santa Cecilia berufen wurde. Seiner neuen Heimatstadt widmete er drei kolossale sinfonische Dichtungen, von denen die beiden Erzählungen von den römischen Brunnen und den Pinien in Rom dieses Konzert beschließen. So schlägt das Programm den Bogen zurück vom römischen Karneval zum Herzen der »Ewigen Stadt«.

21.3.: 10 Uhr »vor dem museum« mit Klaus-Albert Bauer im Großen Saal
22.3.: 18.30 Uhr »vor dem museum« mit Andreas Bomba im Großen Saal

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Konzert

Intermezzo – Oper am Mittag

Wir bieten Ihnen eine Alternative zur Mittagspause in der Kantine: Kommen Sie zu unseren Lunchkonzerten und erleben Sie Sänger*innen des Frankfurter Opernstudios, Mitglieder der Paul-Hindemith-Orchesterakademie oder Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Neben dem Ohrenschmaus ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 12. Oktober mit Mitgliedern der Paul-Hindemith-Orchesterakademie.

Termine 2026/27:
14. Sep, 12. Okt, 9. Nov, 7. Dez, 15. Feb, 15. Mrz, 26. Apr, 7 Juni

Ein Kooperationsprojekt der Deutsche Bank Stiftung und der Oper Frankfurt

Dauer: ca. 30 Min ohne Pause, Hausöffnung 12 Uhr

Preise: Der Eintritt ist frei (beschränkte Platzkapazität)

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© Barbara Aumüller

Frankfurter Opern- und Museums­orchester

Oper Frankfurt am Main

Oper und Konzert - das Frankfurter Opern- und Museumsorchester



Mit seiner über zweihundertjährigen Geschichte zählt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester zu den traditionsreichsten deutschen Ensembles.



Die stilistische Bandbreite des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters umfasst sämtliche bedeutenden Werke der Opern- und sinfonischen Literatur, Barockmusik ebenso wie experimentelle zeitgenössische Kompositionen.

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Aufführungen / Orchester Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Tanz Iconic Classical Ballet 15.11.2026 bis 14.1.2027
Aufführungen / Musiktheater Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5-7
Aufführungen / Kulturveranstaltung Bockenheimer Depot Frankfurt Frankfurt am Main, Bockenheimer Depot
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Aufführung Festhalle
Di 22.9.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Kulturhaus Frankfurt
Die Katakombe
Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Tanz TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater Alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstr. 2

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