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© Kirsten Bucher

Oper Frankfurt am Main

Hochkarätiges Musiktheater ist das Markenzeichen der Oper Frankfurt. Mit Amtsantritt des Intendanten Bernd Loebe 2002 erhielt das künstlerische Profil des Hauses eine neue Prägung, zahlreiche Auszeichnungen und die positive Akzeptanz durch das Publikum bestätigen dies. Der Solisten, der Opernchor und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester stehen für Leistung auf höchstem Niveau. Avancierte Regiekonzepte sowie die Offenheit gegenüber zeitgenössischen Komponisten lenken auch internationales Interesse auf das traditionsreiche Haus. Gleichzeitig wird gängiges Opernrepertoire sorgfältig gepflegt.

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Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
D-60311 Frankfurt am Main

E-Mail: info@oper-frankfurt.de

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Oper

Zaide

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791

Premiere: 30.9.2026

Deutsches Singspiel in zwei Akten, Fragment (1779/80)
Text von Johann Andreas Schachtner
Uraufführung 1866, Opernhaus, Frankfurt.
Ergänzt durch Auszüge aus Mozarts Schauspielmusik Thamos, König in Ägypten (1773)

Aus heutiger Perspektive erscheint uns Mozarts unvollendet gebliebenes Singspiel wie eine Vorstudie zu seiner zwei Jahre später entstandenen Entführung aus dem Serail : Zaide und Gomatz lernen sich in der Gefangenschaft von Soliman kennen und verlieben sich ineinander. Ein gemeinsamer Fluchtversuch misslingt. Wird Soliman die beiden begnadigen oder bestrafen?

Mozarts Fragment, das ohne Ouvertüre und Finale sowie ohne vollständige Dialoge überliefert ist, bricht vor der Beantwortung der Frage ab. Aus dieser Offenheit ergibt sich ein besonderer Spielraum für die Auseinandersetzung mit dem zweiaktigen Werk. Regisseur David Hermann kombiniert es mit Nummern aus Mozarts Schauspielmusik Thamos und schärft so die dunklen Facetten des Zaide -Stoffes, der uns auf diese Weise unerwartet nah kommt und Assoziationen an Brutalitäten und Zwänge unserer Gegenwart aufruft. Welche Macht hat die Liebe? Wie steht es um die menschliche Empathie? Und was bedeutet Freiheit?

Zaide entstand in einer Zeit, die für den Komponisten selbst zu einem Wendepunkt werden sollte: Als die pure »Sklaverei« empfand Mozart nämlich jene Jahre in Diensten des Salzburger Fürsterzbischofs Colloredo, mit dem er sich schon bald überwerfen sollte, um fortan als freischaffender Musiker und Komponist in Wien zu leben. Die eingehende Betrachtung der menschlichen Seele, wie sie uns in seinem Fragment vor Augen geführt wird, markiert den Beginn eines Emanzipationsprozesses – vom Brotgeber, von der Heimatstadt, vom eigenen Vater. Sie kennzeichnet zugleich Mozarts Hinwendung zu einer neuen Ästhetik, die ganz dem Geist der Aufklärung verpflichtet ist.

Musikalische Leitung: George Petrou
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie Mareike Wink

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 1 ½ Std. ohne Pause

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Bockenheimer Depot und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Oper

Ottone

Georg Friedrich Händel 1685–1759

Premiere: 11.10.2026

Oper in drei Akten
Text von Nicola Francesco Haym nach Stefano Benedetto Pallavicini
Uraufführung 1723, King’s Theatre, Haymarket, London

Wenn Heiratspolitik zum bösen Spiel wird: Ottone soll Teofane heiraten. Doch man hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Gismonda gemacht. Sie intrigiert im Hintergrund, um ihren Sohn Adelberto in Position zu bringen.

Aus Momentaufnahmen rund um die historische Hochzeit zwischen dem deutschen Kaiser Otto II. und der byzantinischen Prinzessin Theophanu setzt sich die fiktive Handlung des Ottone -Librettos zusammen. Es basiert auf Stefano Benedetto Pallavicinis Textbuch zu Antonio Lottis Dramma per musica Teofane , das Händel in Dresden gesehen hatte, als er dort italienische Sänger*innen für seine eigenen Projekte castete. Und in der Tat erscheint die bei Lotti titelgebende junge Braut als der eigentliche Dreh- und Angelpunkt auch von Händels Oper, die dem Genre entsprechend mit zahlreichen Verwicklungen aufwartet.

Der Londoner Uraufführung im Januar 1723 war ein vielschichtiger Entstehungsprozess vorausgegangen, in dem sich der Komponist nicht zu knapp mit den unterschiedlichen Ansprüchen der verpflichteten italienischen Gesangsstars auseinanderzusetzen hatte. Das Ergebnis wurde ein feines Geflecht aus raffinierten, eleganten, innigen Arien, deren Melodien im Kopf bleiben. Nicht von ungefähr etablierte sich Händels dritte für die Royal Academy of Music in London entstandene Oper als ein Kassenschlager, der zu Lebzeiten des Komponisten zusammen mit seinem Rinaldo die meisten Wiederaufführungen erlebte. Ein heute selten gespieltes Werk, das eine Wiederentdeckung verdient!

Musikalische Leitung: Václav Luks
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild, Kostüme: Ben Baur
Choreografie: Dustin Klein
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Mareike Wink

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 Std. inkl. 1 Pause

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Oper

Le roi Arthus

Ernest Chausson 1855–1899

Premiere: 8.11.2026

Oper in drei Akten und sechs Bildern
Text vom Komponisten
Uraufführung 1903, Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel

In Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag

König Arthus herrscht als Gleicher unter Gleichen; Symbol dafür ist der Runde Tisch an seinem Hof. Doch seine zukunftsweisende Idee droht zu scheitern.

Zum einen sind die Ritter der Tafelrunde eifersüchtig auf Lancelot, den Arthus nach dem Sieg über die Sachsen preist. Zum anderen beginnt ausgerechnet Lancelot eine Affäre mit Genièvre, der Frau des Königs. Als Lancelots Widersacher Mordred die beiden in flagranti ertappt, streckt Lancelot ihn nieder. Doch Mordred überlebt und meldet Arthus die Untreue seines treuesten Freundes mit seiner geliebten Frau. Der König will zunächst nicht an deren Schuld glauben. Lancelot aber kann sich ein Leben am Hof in Lüge nicht vorstellen. Zögernd gibt er Genièvres Drängen nach, mit ihr zu fliehen. Nachdem die Flucht entdeckt wurde, kann Arthus sich der Wahrheit nicht länger verschließen. In einer Vision prophezeit der Zauberer Merlin ihm das Ende der Tafelrunde. So kommt es: Mordred erhebt sich gegen Arthus und strebt selbst nach der Krone. Lancelot bricht unter der Last seines schlechten Gewissens zusammen und sucht in der Schlacht den Tod, woraufhin sich auch Genièvre das Leben nimmt. Der König verzeiht dem sterbenden Freund, bevor er von Engeln zur sagenhaften Insel Avalon entrückt wird.

Ernest Chausson zeigt das Ende des Arthus-Reiches als Niedergang einer Hochkultur, die zugleich ihre eigenen Lebensgrundlagen zerstört: Frieden unter den Menschen und ein Leben im Einklang mit der Umwelt gehören zusammen. Das betont auch Merlin, der mit der Natur eng verbunden ist. Mit der Apotheose des Schlussbildes wird eine mögliche Wiederkehr des weisen und gutmütigen Herrschers in Aussicht gestellt. In seiner einzigen Oper fand der Hauptvertreter des französischen Wagnérisme betörende Klänge, in denen er seine Begeisterung für den Bayreuther Meister mit der Suche nach neuen Farben in der Musik vereinte, wie sie auch seinen Freund Claude Debussy zur gleichen Zeit umtrieb. Wir bringen das großformatige, selten gespielte Werk in seiner ganzen Opulenz auf die Bühne.

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Konrad Kuhn

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 ½ Std. inkl. 2 Pausen

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Oper

Un ballo in maschera

Giuseppe Verdi 1813–1901

Premiere: 6.12.2026

Melodramma in drei Akten
Text von Antonio Somma nach Eugène Scribe
Uraufführung 1859, Teatro Apollo, Rom

Ein Tanz auf der Rasierklinge: Obwohl eine Verschwörung gegen ihn läuft, stürzt sich Graf Riccardo in eine Affäre mit der Frau seines besten Freundes. Der Ausgang? Tödlich!

Nachdem Giuseppe Verdi Anfang der 1850er Jahre mit Opern wie Rigoletto, La traviata und Il trovatore den Grundstein seines Welterfolgs gelegt hatte, suchte er nach neuen musikalischen Herausforderungen. Statt der »Monotonie« des italienischen Melodramma zog es ihn nun zu Stoffen, in denen sich Komik und Tragik eng miteinander verbinden. Fündig wurde er bei Eugène Scribes Libretto Gustave III. ou Le bal masqué , das auf der Ermordung des schwedischen Königs im Jahr 1792 basiert. Gemeinsam mit dem Dramatiker Antonio Somma machte sich Verdi an eine Adaption des Sujets, eckte aber prompt bei der italienischen Zensur an: Die Tötung eines Monarchen auf offener Bühne war damals alles andere als opportun, weshalb der Schauplatz der Oper mehrfach verändert werden musste.

Bei der Uraufführung in Rom 1859 wurde die Handlung schließlich im Boston der Kolonialzeit verortet. Wichtiger als der historische Kontext war für Verdi aber ohnehin die »dramatische Situation« der Figuren, die er mit viel psychologischem Feingefühl zum Leben erweckt: Graf Riccardo führt eine Liebesbeziehung mit Amelia, der Ehefrau seines Freundes und Beraters Renato. Er ignoriert, dass ein Attentat auf ihn geplant wird und beschäftigt sich lieber mit den schönen Seiten des Lebens. Eines Nachts werden Riccardo und Amelia von Renato bei einem heimlichen Rendezvous erwischt. Tief getroffen, schließt sich Renato daraufhin den Verschwörern an und erschießt Riccardo inmitten eines rauschenden Maskenballs.

Die extremen Kontraste des Librettos spiegeln sich auch in Verdis Partitur: Während die Liebesszenen zwischen Amelia und Riccardo einen innigen, beinahe transzendenten Charakter haben, kippen bedrohliche Momente immer wieder ins Groteske. Die Musik treibt die Figuren mal tänzelnd, mal flüsternd auf einen tödlichen Abgrund zu, den die Seherin Ulrica bereits zu Beginn der Oper prophezeit.

Wir danken unserem Kooperationspartner ROECKL.

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis, Simone Di Felice
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Petra Reinhardt
Licht: Olaf Winter
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Maximilian Enderle

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 ¾ Std. inkl. Pause nach ca. 1 ½ Std.

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Oper

Flavio

Georg Friedrich Händel 1685–1759

Premiere: 19.12.2026

Oper in drei Akten
Text von Nicola Francesco Haym
Uraufführung 1723, King’s Theatre, Haymarket, London

Die Untertanen sind in Liebesaffären und unsinnige Duelle verstrickt. Einer stirbt. Zwei Paare heiraten. Der König schaut zu und lässt es sich gut gehen. Er regiert – nebenbei.

Von Eifersucht, Ehrgeiz und verletztem Stolz am Hof des Königs Flavio erzählt die Geschichte: eine bunte und ungewöhnliche Mischung aus Motiven verschiedener Ritterromane. Nur die Heldentaten fehlen. Die Figuren in Händels Oper erinnern zwar an edle Ritter und seriöse Charaktere einer Opera seria, doch im Gegensatz zu ihren Vorgängern schaffen sie es selten, richtig zu agieren. Von Politik redet man am Hof kaum. Viel lieber wird über gesellschaftlichen Aufstieg und Macht diskutiert. Der König amüsiert sich, allerdings ungern mit seiner Frau, die in dieser Tragikomödie keinen einzigen Ton zu singen hat. Flavio versucht lieber, ihre Hofdame Teodata zu verführen, die wiederum seinen Adjutanten Vitige liebt. Beim zweiten Liebespaar, Emilia und Guido, gibt es ebenfalls Komplikationen. Ihre beiden Väter streiten um die vakant gewordene Stelle des Statthalters. Es setzt eine Ohrfeige und als Folge ein Duell. Guido muss für seinen Vater kämpfen und tötet seinen zukünftigen Schwiegervater. Kann Emilia den Mörder ihres Vaters noch lieben? Der König lässt sich von den tragischen Zwischenfällen nicht irritieren und bleibt trotz erheblicher Turbulenzen entspannt. Flavio spielt seine Untertanen gegeneinander aus, teilt, herrscht und genießt den Stillstand in seinem Reich.

Als der Dichter Nicola Francesco Haym den Text für Händel aus verschiedenen Opernlibretti zusammenstellte, behielt er die ironischen Töne der venezianischen Vorlagen bei und baute das tragische Grundmotiv aus Pierre Corneilles Le Cid , die Rache des Sohnes für die Kränkung des Vaters, in sein Textbuch ein. Zudem stellte er den Konkurrenzkampf zwischen zwei schwachen, machtgierigen Höflingen mit den karikierenden Mitteln einer Stegreifkomödie dar. Komponiert für die größten Sängerpersönlichkeiten der Zeit, nimmt Händel in Flavio die Opera seria, mit der er in London seine größten Erfolge feierte, aufs Korn. Seine Musik fasziniert durch Arien, die auf leichte Tanzrhythmen bauen, die Situationen mit viel Humor kommentieren und die Macken der Charaktere freilegen. Flavio bietet beste Unterhaltung, virtuose Gesangskunst und einen kritischen Blick auf die Abgründe verlogener Machstrukturen.

Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: Tilmann Köhler
Bühnenbild: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 2 ½ Std. inkl. 1 Pause

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© Xiomara Bender
Oper

Mazeppa

Peter I. Tschaikowski 1840–1893

Oper in drei Akten und sechs Bildern
Text von Victor P. Burenin und Peter I. Tschaikowski nach Alexander S. Puschkin
Uraufführung 1884, Bolschoi-Theater, Moskau

Übernahme einer Produktion der Tiroler Festspiele Erl

Aus einer Liebe, die alle Konventionen sprengt, erwächst eine blutige Familienfehde: Tschaikowskis düsterste Oper porträtiert Machtmenschen, die zunehmend das rechte Maß verlieren.

Maria, die Tochter des reichen Kotschubej, liebt den deutlich älteren General Mazeppa. Als die beiden gegen den Willen von Marias Vater heiraten, entspinnt sich ein erbitterter Machtkampf: Kotschubej klagt Mazeppa, dem er bis dato als Freund und Geschäftspartner verbunden war, wegen Hochverrats beim Zaren an. Doch der Schuss geht nach hinten los: Der Zar schenkt den Anschuldigungen keinen Glauben und lässt Kotschubej öffentlich hinrichten. Als Maria die fatalen Folgen ihrer Liebe erkennt, verliert sie den Verstand.

Genauso wie Tschaikowskis Erfolgsopern Eugen Onegin und Pique Dame basiert Mazeppa auf einer literarischen Vorlage von Alexander Puschkin. Dessen Poem Poltawa von 1829 setzt sich mit dem Kosakenführer Iwan Mazeppa auseinander, der Anfang des 18. Jahrhunderts den Aufstand gegen die russische Vorherrschaft wagte. Während Puschkin den Protagonisten ganz im Sinne des damaligen Zarenregimes als manipulativen Vaterlandsverräter zeigt, verleiht ihm Tschaikowski durchaus ambivalente Züge: Mazeppas Liebe zu Maria macht der Komponist in melancholisch-sanften Arien ebenso hörbar wie dessen Brutalität, die sich durchschneidende Rhythmen und martialische Orchesterzwischenspiele vermittelt.

Regisseur Matthew Wild interpretiert Tschaikowskis Oper als politische Parabel über eine Elite, die ihre Konflikte auf dem Rücken der eigenen Bevölkerung austrägt. Ins Zentrum des Geschehens rückt dabei nach und nach die Figur der Maria: Unfähig, die eigenen Verstrickungen zu akzeptieren, verfällt sie schließlich in einen Zustand kindlicher Entrücktheit. Gelingt es Maria, die Bilder der allseits grassierenden Gewalt aus dem Kopf zu bekommen?

Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: Matthew Wild
Bühnenbild, Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Jan Hartmann
Video: Bibi Abel
Choreografie: Christiana Stefanou
Kampfchoreografie: Stephen Louis
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Maximilian Enderle

In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 ¾ Std., inkl. 2 Pausen nach 1 Std. und 1 Std. 10 Min.

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Oper

Warten auf heute

Arnold Schönberg 1874–1951
Frank Martin 1890–1974

VON HEUTE AUF MORGEN
Arnold Schönberg
Oper in einem Akt
Text von Max Blonda (Pseudonym für Gertrud Schönberg)
Uraufführung 1930

BEGLEITMUSIK ZU EINER LICHTSPIELSZENE OP. 34
Arnold Schönberg
Uraufführung 1930

SECHS MONOLOGE AUS »JEDERMANN«
Frank Martin
Liederzyklus für Bariton und Orchester
Text von Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung 1949

ERWARTUNG
Arnold Schönberg
Monodram in einem Akt
Text von Marie Pappenheim
Uraufführung 1924

Eine Frau, ein Mann. Die Ehe, der Alltag, das Leben ... Worauf fußt ihr Heute? Was gilt morgen? Und wie blicken sie übermorgen auf ihr gemeinsames Gestern zurück? Anhand dieser Fragen legt Regisseur David Hermann einen Handlungsfaden durch vier Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel Warten auf heute verbindet er Arnold Schönbergs zwölftönigen Einakter Von heute auf morgen , seine Begleitmusik zu einer Lichtspielszene und das expressive Monodram Erwartung mit dem Liederzyklus Sechs Monologe aus »Jedermann« von Frank Martin, einem Verfechter der Tonalität. Auf zutiefst berührende Weise nimmt der Abend die Sollbruchstellen zweier durch die Ehe miteinander verbundener Individuen in den Blick und offenbart auch jene, die sie jeweils in sich tragen. Mit den unterschiedlichen dynamischen und emotionalen Amplituden der Werke atmet Warten auf heute ein Lebensgefühl sicherer Ungewissheit, einen undurchdringlichen, bangen Seelenzustand der Einsamkeit – die Kenngröße eines alten wie neuen Heute?

Musikalische Leitung: Tim Anderson
Inszenierung: David Hermann
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

Premiere vom 16. Januar 2022
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 ¼ Std., Pause nach 1 Std.

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Oper

Turandot

Giacomo Puccini (1858–1924)

Dramma lirico in drei Akten
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi

Schön und grausam ist die Prinzessin Turandot. Sie bricht mit allen Konventionen und bietet ihrem Volk ein blutiges Schauspiel.

Entgegen dem Wunsch ihres Vaters weigert sich Turandot zu heiraten. Sie stellt eine schier unmögliche Bedingung: Wer sie zur Frau haben will, muss drei Rätsel lösen. Wer jedoch daran scheitert, wird öffentlich hingerichtet. Auch Prinz Calaf, der als Flüchtling nach Peking gelangt, verfällt unmittelbar Turandots Aura. Als es ihm tatsächlich gelingt, alle drei Rätselfragen zu beantworten, wird die Prinzessin in ihren Grundfesten erschüttert. Turandot entfacht einen offenen Machtkampf, der am Ende auch unschuldige Opfer fordert.

Der aus Persien stammende Turandot-Mythos war für Giacomo Puccini eine willkommene Vorlage, um seine Musiksprache an die Entwicklungen der Moderne anzupassen. Seine Partitur besticht neben lyrischem Belcanto und buffoneskem Witz folglich mit rhythmischen Überlagerungen, beißenden Dissonanzen und schwebenden Klangfarben. In den zahlreichen Chorszenen hallt die Brutalität der politischen Massenbewegungen wider, die zur Entstehungszeit des Werkes Anfang der 1920er Jahre immer lauter wurden.

Inhaltlich verfolgten Puccini und seine Librettisten das Ziel, Turandots Wandlung von einer hassenden zu einer liebenden Frau plausibel zu erzählen. Ein Vorhaben, das nicht nur am hartherzigen Charakter der Protagonistin, sondern auch an Puccinis überraschendem Tod im Jahr 1924 scheiterte: Das abschließende Liebesduett zwischen Turandot und Calaf lag zu diesem Zeitpunkt lediglich als Skizze vor, die Oper blieb ein Fragment.

In unserer Neuinszenierung wird dem Werk ein neu komponierter Prolog aus der Feder von Lucia Ronchetti vorangestellt. Auf subtile Weise vermittelt sich darin das Vorgefühl einer Katastrophe, die schon in den ersten Takten von Puccinis Partitur ihren unaufhaltsamen Lauf nimmt.

Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor, Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Maximilian Enderle

Uraufführung 1926 / Mit dem Prolog Io tacerò von Lucia Ronchetti, Auftragswerk der Oper Frankfurt

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 Std. 5 Min. ohne Pause

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Oper

Tancredi

Gioachino Rossini (1792–1868)

Melodramma eroico in zwei Akten
Text von Gaetano Rossi nach Voltaire

Syrakus sieht sich von Sarazenen umzingelt. Einigkeit gegen den äußeren Feind ist oberstes Gebot. Doch in den eigenen Mauern scheint Verrat zu lauern: Ein abgefangener Brief wird falsch gedeutet; so wird Amenaide, die Tochter des Stadtoberhaupts Argirio, verdächtigt, heimlich den Sarazenenfürsten zu lieben. Des Hochverrats bezichtigt, wird sie vom eigenen Vater zum Tode verurteilt. Inkognito schleicht sich der wahre Adressat des Briefes ein: Tancredi, der vor Jahren verbannt worden war. Er erkämpft im Zweikampf gegen Orbazzano, dem Amenaide von Argirio als Braut versprochen war, ihre Begnadigung, glaubt jedoch selbst nicht mehr an ihre Liebe. Als Anführer wird Tancredi in der Schlacht mit den Sarazenen tödlich verwundet; erst auf dem Sterbebett erfährt er, dass Amenaide ihm immer treu war. Tancredi ist die erste Opera seria des erst 20-jährigen Rossini und begründete seinen Ruhm. Das selten gespielte Werk erlaubt einen schonungslosen Blick auf unsere heutige Gesellschaft in ihrem sich radikalisierenden Abschottungswahn und ist zugleich von ganz eigenem musikalischem Reiz. Ungewöhnlich ist die Besetzung der Titelpartie als Hosenrolle mit einem Mezzosopran. Die Partitur ist ganz dem Belcanto-Ideal des 18. Jahrhunderts verpflichtet und von klassizistischer Anmut, geht jedoch neue Wege. Gab es bei der Uraufführung in Venedig noch ein Lieto fine, so komponierte Rossini für die zweite Aufführung in Ferrara ein tragisches Finale, das auch der Frankfurter Inszenierung zugrunde liegt.

Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Uraufführung 1813, Teatro La Fenice, Venedig

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 Std. 50 Min. inkl. Pause nach 1 Std. 5 Min.

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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© Barbara Aumüller
Kindertheater

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck 1854–1921

Märchenspiel in drei Bildern
Text von Adelheid Wette nach Jacob und Wilhelm Grimm
Uraufführung 1893

Auf Anregung seiner Schwester Adelheid Wette vertonte der glühende Wagner-Verehrer Engelbert Humperdinck in den frühen 1890er Jahren für den Hausgebrauch deren Verse zu einem Märchenspiel. Nach der erfolgreichen Vorstellung im Familienkreis beschloss man, sie zu ergänzen und einige Jahre später als Oper herauszubringen. Regisseur Keith Warner lässt in seiner Inszenierung das Geschwisterpaar, das seine Kindheit in einem Waisenhaus verbracht hat, das Erlebte erinnern. Von der schimpfenden Pflegemutter vor die Tür gesetzt, allein und mit ihren Ängsten konfrontiert, befreien sich die Kinder schließlich. Als Erwachsene blicken sie auf den Wald ihrer Erinnerung zurück, um gereift ihren weiteren Lebensweg zu beschreiten. Warners fantasievolle und psychologisch fein gearbeitete Lesart von Humperdincks Oper rückt das Unbewusste in den Fokus.

Musikalische Leitung: Alden Gatt / Thomas Guggeis
Inszenierung: Keith Warner
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Jason Southgate
Kostüme: Julia Müer
Licht: John Bishop
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Norbert Abels

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 ¼ Std., Pause nach 1 Std.

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1 Oper

Die Nacht vor Weihnachten

Nikolai A. Rimski-Korsakow (1844–1908)

Oper in vier Akten
Text vom Komponisten nach Nikolai W. Gogol
Uraufführung 1895

Vor dem Hintergrund der Wintersonnenwende entspinnt sich in der Nacht vor Weihnachten eine herzerwärmende Liebesgeschichte: Der Schmied Wakula liebt die reiche Gutsherrntochter Oksana. Diese will ihn aber nur heiraten, wenn Wakula ihr die goldenen Schuhe der Zarin besorgt. Ob es dem Schmied gelingt, die Wünsche seiner Geliebten zu erfüllen? Nikolai A. Rimski-Korsakow erschafft in seiner Märchenoper eine musikalische Welt, die uns von Beginn an in ihren Bann zieht: Schillernde Klänge bringen die Sterne zum Tanzen, während volkstümliche Melodien die Charaktere der Dorfbewohner ausleuchten. Die Inszenierung von Christof Loy betont die humorvollen und sensiblen Momente des Werkes und lässt Hexen, Teufel und Sonnengottheiten in schwindelerregender Höhe über die Bühne schweben. Ein Hochgenuss für Augen und Ohren, der gerade in der dunklen Jahreszeit einen unwiderstehlichen Optimismus versprüht!

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi
Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung: Aileen Schneider
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Olaf Winter
Choreografie: Klevis Elmazaj
Flugchoreografie: Ran Arthur Braun
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Maximilian Enderle

Dauer: ca. 3 Std., inkl. 1 Pause nach ca. 1 ½ Std.

In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer. Die Audioeinführung sowie weitere spannende Inhalte zur Produktion finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.

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Oper

Così fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Lorenzo Da Ponte
Uraufführung 1790

Ein einziger Tag wirft das Leben von zwei heiratswilligen Paaren aus der Bahn. Guglielmo und Ferrando schließen mit ihrem älteren Freund Don Alfonso eine Wette auf die Treue ihrer Geliebten, Fiordiligi und Dorabella, ab. Don Alfonso ist sicher, dass er mit Hilfe der Zofe Despina die Untreue der beiden Schwestern beweisen kann. Die beiden Männer werden als Fremde verkleidet, um jeweils die Geliebte des anderen zu verführen. In diesem Spiel gehen vorgetäuschte und echte Gefühle ineinander über. Zum Schluss feiern die »falschen« Paare eine fingierte Doppelhochzeit, bevor die beiden Schwestern über die wahre Identität ihrer frischgebackenen Ehemänner aufgeklärt werden. Die sechs Beteiligten ziehen zwar ein scheinbar fröhliches und versöhnliches Fazit, doch das Lachen bleibt allen im Halse stecken. Finden sich die Liebenden in der ursprünglichen Zusammenstellung wieder? Nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni stellen uns Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte in ihrem letzten gemeinsamen Werk sechs grundverschiedene Charaktere vor. Mal kritisch, mal besorgt und verständnisvoll begleiten sie die Figuren einer »komischen« Handlung, die jede Menge seelischer Abgründe freilegt. Die Regisseurin Mariame Clément stellt die Handlung als Bewährungsprobe vor einer geplanten Hochzeit dar. Im beweglichen Rahmen einer Parabel sind Projektionen in die Zukunft und Erinnerungen an die Vergangenheit ebenso vorstellbar wie Fantasien, Scheidewege und Zweifel.

Musikalische Leitung: Alden Gatt
Inszenierung: Mariame Clément
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Bianca Deigner
Licht: Joachim Klein
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Silvia Gatto

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 ½ Std. inkl. 1 Pause

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Bewertungen & Berichte Così fan tutte

© Robert Schittko
Gespräch

Friedman in der Oper

Gespräch mit Ulrich Matthes über zuversicht

Michel Friedman liebt das produktive Streitgespräch – den Austausch von Argumenten, das gemeinsame Gedanken-Entwickeln sowie die dialektische Suche nach Antworten. Seit 2023 trifft der Jurist und Publizist an der Oper Frankfurt regelmäßig Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft, um unserer Gegenwart auf den Zahn zu fühlen. Freuen Sie sich auch in der kommenden Spielzeit auf viele interessante Gäste: Den Auftakt macht der Berliner Schauspieler Ulrich Matthes.

Moderation: Prof. Dr. jur. Dr. phil. Michel Friedman
Gesprächspartner: Ulrich Matthes

Dauer: ca. 1 ½ Std. ohne Pause

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Symposium

Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression

Wir setzen die in der letzten Spielzeit begonnene neue Reihe im Rahmen des vom Land Hessen geförderten Forschungsschwerpunkts »Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse« fort. Zur Neuinszenierung Le roi Arthus findet unter der Überschrift Zukunftsbilder – Demokratie nach den Zeiten ihrer Regression ein ganztägiges interdisziplinäres wissenschaftliches Symposium statt, mit Beiträgen aus Politik- und Sozialwissenschaften, Philosophie, Psychoanalyse und Sozialpsychologie sowie aus künstlerischen Perspektiven.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich
Veranstaltungsadresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt am Main

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Familienprogramm

Familienworkshop - Rätsel

Warum summen Bienen?*
Was liegt am Strand und redet undeutlich?**
Was kann fließen und brennen?***

Wenn wir Rätsel lösen, bleiben noch genügend Geheimnisse, um der Oper mit Spannung auf den Grund zu gehen. Wir untersuchen im Workshop verschiedene Opernszenen, in denen rätselhafte Missverständnisse passieren, sich Menschen hinter Rätseln verstecken oder andere Leute damit überlisten. Mit Erfindergeist übernehmen Kinder und Erwachsene verschiedene Rollen und spielen in einer Szene mit.

*weil sie den Text vergessen haben
**eine Nuschel
***Blut

Iris Winkler, Leitung

Preise: 8 Euro Kinder, 15 Euro Erwachsene

Treffpunkt 13.50 Uhr an der Opernpforte

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Kinderprogramm

Oper für Kinder "Turandot"

Prinzessin Turandot ist klug, stolz und will auf keinen Fall heiraten. Viele Prinzen haben es schon versucht, doch keiner war schlau genug für ihre kniffligen Rätsel und Aufgaben. Turandot freut sich: Je schwieriger die Fragen, desto länger bleibt sie frei! Dann taucht ein neuer Prinz auf – mutig, neugierig und beeindruckt von Turandot. Alle warnen ihn vor der Prinzessin: ihre beste Freundin Liù und auch ihr Minister Ping. Doch der Prinz lässt sich nicht aufhalten und löst tatsächlich alle Rätsel! Turandot ist schockiert. Heiraten – einfach so? Das war nicht der Plan! Der Prinz schlägt ihr einen Handel vor: Wenn sie bis zum nächsten Morgen den Namen des Prinzen herausfindet, ist sie wieder frei. Ganz Peking wird auf den Kopf gestellt, Liù gerät in Gefahr – und Turandot muss sich entscheiden: Was zählt wirklich? Ihr erlebt ein märchenhaftes Abenteuer über Klugheit, Mut und die Kraft der Freundschaft.

Kita-Gruppen und Grundschulklassen müssen sich anmelden unter: jetzt@buehnen-frankfurt.de

Regie: Sascha Todtner
Basierend auf einem Konzept von: Nina Brazier
Bühnenbild: Christoph Fischer
Kostüme: Polina Shpazhnikova
Text, Idee: Deborah Einspieler

Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause

Vorverkauf ab 15. Januar
Kita-Gruppen und Grundschulklassen müssen sich anmelden unter: jetzt@buehnen-frankfurt.de

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Kinderprogramm

Opernkarussell »Die große Suche nach dem kleinen Glück«

Für Kinder von 2 bis 5 Jahren

Mit Oper erreichen wir auch unsere jüngsten Zuschauer*innen! Die Mischung macht’s: Neben Opernarien erklingen Kinderlieder und laden zum Mitsingen und Mitklatschen ein. So öffnen wir die Augen, Ohren und Herzen für die Welt des Musiktheaters.

Anmeldung für Kita-Gruppen unter jetzt@buehnen-frankfurt.de

Preise: 7 Euro Kinder, 14 Euo Erwachsene

Text, Idee, szenische Leitung: Adda Grevesmühl
Bühnenbild: Christoph Fischer
Kostüme: Polina Shpazhnikova

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Familienprogramm

Familienworkshop »Hänsel und Gretel»

Als Familie übernehmen Sie gemeinsam mit anderen Eltern und deren Kindern die Rollen der Märchenoper, ob als Vater, Hexe, Sandmännchen oder natürlich eines der Geschwister. Nach einem gemeinsamen Warm-up – inklusive Singen der bekanntesten Lieder aus der Oper – spielt jeder und jede kostümiert in einer Szene mit!

Iris Winkler, Workshop-Leitung
Sonntag, 15. November, 11 – 13 Uhr und 14 - 16 Uhr
Treffpunkt 10.50 Uhr bzw. 13:50 Uhr an der Opernpforte

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Werkstatt/Workshop

Opernworkshop »Hänsel und Gretel«

Viele Erwachsene wurden in ihrer Kindheit mit Humperdincks Werk mit Erfolg für die Oper gewonnen. Im Workshop werfen Sie einen Blick zurück auf Ängste und Gefahren, denen Kinder ausgesetzt sind. Als Opernliebhaber*innen und Neugierige finden Sie sich zu einem Ensemble. Aus der Perspektive der Opernfiguren lernen Sie eine Oper auf aktive, spielerische Weise kennen. Die gezielte Auseinandersetzung mit einzelnen Musikpassagen vertieft das Verständnis und erhöht den Genuss!

Iris Winkler, Workshop-Leitung
Samstag, 21. November, 14–18 Uhr
Treffpunkt 13.50 Uhr an der Opernpforte

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Familienprogramm

Familienworkshop: Krippenspiel

Am 2. Advent laden wir Familien mit Kindern ein, gemeinsam die Weihnachtsgeschichte in Musik und Szene zu setzen! Was sonst eine Oper ergibt, bringt uns hier in verteilten Rollen dem Geschehen um Christi Geburt näher. Wir frischen zusammen Lieder auf, von der Herbergssuche bis zur Anbetung des neugeborenen Kindes. Dann sucht sich jedes Kind und jede erwachsene Person aus, in welcher Rolle er oder sie mitspielen möchte, ob als Maria, Schaf, Engel, Hirte…

Iris Winkler, Workshop-Leitung
Sonntag, 6. Dezember, 11 – 13 Uhr und 14 - 16 Uhr
Treffpunkt 10.50 Uhr an der Opernpforte

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Oper

Oper to go: »Liebe, Lüge und Lametta«

Liebe ist wie Lametta: glitzernd, magisch und verspielt. Aber sie hat auch die lästige Tendenz, sich zu verheddern. Erst heißt’s für immer treu und dann passiert trotzdem irgendetwas. Genau darum geht es in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Così fan tutte! Begleiten Sie uns zu einem weihnachtlichen Cocktail und opernhaften Christbaumschmücken und wir werden versuchen, die brennende Frage zu beantworten: Was ist denn Liebe?

Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause

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Führung

Backstage-Führung – Blick hinter die Kulissen

Sind Sie neugierig, wie es hinter den Kulissen unseres Theaters ausschaut? Möchten Sie wissen, wie es sich anfühlt, einmal selbst auf den »Brettern, die die Welt bedeuten« zu stehen? Dann nehmen Sie teil an einer unserer Backstage-Führungen, bei denen Sie von Kenner*innen des Opernhauses Einblicke auf, unter und hinter die Bühne bekommen.

Keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich. Dauer: ca. 1½ Stunden
Treffpunkt: Opernpforte gegenüber dem Märchenbrunnen.

Aufgrund der großen Nachfrage sind max. 4 Tickets pro Person buchbar. Bitte beachten Sie, dass unsere Backstage-Führungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nicht barrierefrei sind.

Preis: 10 Euro
Dauer: ca. 1½ Stunden

Aufgrund der großen Nachfrage sind nur max. 4 Tickets pro Person buchbar.

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Führung

Kostümwesen-Führung – Vom Entwurf zum Kostüm

Schuhmacherei, Kunstgewerbe, Hutmacherei, Schneidereien, Stofflager, Ankleide, Wäscherei … Das Kostümwesen umfasst so einige spannende Bereiche, die Sie bei dieser Führung durch die Kostümabteilung entdecken dürfen. Geführt von Expert*innen des Kostümwesens zeichnen wir bei dieser Führung den Weg vom ersten Entwurf zum fertigen Kostüm nach. Neben dem Einblick in die handwerkstechnischen Expertisen zeigen wir Ihnen was Kostüm wirklich bedeutet.

Keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich. Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Schauspielpforte / Neue Mainzer Straße

Aufgrund der großen Nachfrage sind max. 4 Tickets pro Person buchbar. Bitte beachten Sie, dass unsere Kostümwesen-Führungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nicht barrierefrei sind.

Preise: 10 Euro
Dauer: ca. 2 Std.

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Führung

Werkstätten-Führung – Die Kunst des Bühnenbaus

Entdecken Sie bei dieser Führung die vielen Werkstätten der Städtischen Bühnen Frankfurt. Hätten Sie beispielsweise gewusst, was eine Kascheurwerkstatt ist? Freuen Sie sich auf den wunderschönen Malsaal oder die detailreiche Welt der Theaterplastik. Geführt werden Sie dabei von unseren Expert*innen der Werkstätten, die Ihnen einen individuellen Einblick in Ihren Arbeitsalltag gewähren.

Keine Abendkasse, keine Ermäßigung. Karten erforderlich. Dauer: ca. 1½ Stunden
Treffpunkt: Opernpforte gegenüber dem Märchenbrunnen.

Aufgrund der großen Nachfrage sind max. 4 Tickets pro Person buchbar. Bitte beachten Sie, dass unsere Werkstatt-Führungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nicht barrierefrei sind.

Preise: 10 Euro

Dauer: ca. 1 ½ Std.

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Blog

Blog der Oper Frankfurt

Informationen zum Ensemble oder den Stücken der Oper Frankfurt.

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© Kirsten Bucher

Oper Frankfurt am Main

Hochkarätiges Musiktheater ist das Markenzeichen der Oper Frankfurt. Mit Amtsantritt des Intendanten Bernd Loebe 2002 erhielt das künstlerische Profil des Hauses eine neue Prägung, zahlreiche Auszeichnungen und die positive Akzeptanz durch das Publikum bestätigen dies. Der Solisten, der Opernchor und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester stehen für Leistung auf höchstem Niveau. Avancierte Regiekonzepte sowie die Offenheit gegenüber zeitgenössischen Komponisten lenken auch internationales Interesse auf das traditionsreiche Haus. Gleichzeitig wird gängiges Opernrepertoire sorgfältig gepflegt.

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Bewertungen & Berichte Oper Frankfurt am Main

Aufführungen / Orchester Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Tanz Iconic Classical Ballet 15.11.2026 bis 14.1.2027
Aufführungen / Musiktheater Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5-7
Aufführungen / Kulturveranstaltung Bockenheimer Depot Frankfurt Frankfurt am Main, Bockenheimer Depot
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Aufführung Festhalle
Di 22.9.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Kulturhaus Frankfurt
Die Katakombe
Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Tanz TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater Alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstr. 2

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