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Ausstellungen | Ausstellung

Christoph Martin Wieland – Dichter und Kanzleiverwalter in Biberach (1760-1769)

Wieland-Museum Biberach

Die Dauerausstellung mit dem Titel »Christoph Martin Wieland – Dichter und Kanzleiverwalter in Biberach (1760-1769)« gibt dem Besucher die Möglichkeit, zentrale Aspekte zu Leben, Werk und Wirkung von Christoph Martin Wieland kennenzulernen. Der Rundgang durch Wielands Gartenhaus beginnt im Erdgeschoss, in dem in synoptischer Darstellung Wielands Leben und Werk mit zentralen Ereignissen aus Politik, bildender Kunst sowie Natur- und Geisteswissenschaft verknüpft werden. Ein zweiter Museumsraum im Erdgeschoss informiert über Wielands Wirkung in der Literatur-, Musik-, Kunst- und Filmgeschichte. Der dritte Raum, Wielands eigentlicher »Arbeitsraum« im Obergeschoss des Gartenhauses, ist vor allem den in Biberach entstandenen Werken gewidmet. Er öffnet sich zum sogenannten »Frauenraum«, der Wielands Liebschaften und sein für die damalige Zeit exzentrisches Privatleben illustriert. Den Ausklang eines Besuchs im Wieland-Museum bildet das kleine Gartenhäuschen, in dem der Besucher hören kann, wie Arno Schmidt in seinem Radio-Dialog »Wieland oder die Prosaformen« (1952) das Leben des Dichters inszeniert hat.
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tuten & blasen. Blasmusik in Vorarlberg

vorarlberg museum

Wird’s festlich in Vorarlberg, rückt die Blasmusik aus. Kaum ein Empfang, ein rundes Jubiläum oder eine größere Feier in den Dörfern und Städten, die nicht von einer solchen Musikkapelle begleitet werden. Und scheinbar nebenher veranstalten die Vereine noch Konzerte und Musikfeste … Rund 6.000 Musikant:innen in Vorarlberg spielen in 129 Formationen, treffen sich regelmäßig zu Proben, bereiten sich auf Wettbewerbe vor und treten an Wochenenden bei allerlei Anlässen auf. Die Ausstellung erzählt von Menschen, die die Blasmusik im Land geprägt haben und sich heute noch dafür einsetzen, dass diese Tradition lebendig bleibt. In Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Blasmusikverband, der 2024 sein 100-jähriges Jubiläum feiert.
Ausstellungen | Ausstellungseröffnung

Vernissage: tuten & blasen. Blasmusik in Vorarlberg

vorarlberg museum

Vernissage mit einer Einführung der Kuratoren Beat Gugger und Thomas Felfer Wird’s festlich in Vorarlberg, rückt die Blasmusik aus. Kaum ein Empfang, ein rundes Jubiläum oder eine größere Feier in den Dörfern und Städten, die nicht von einer solchen Musikkapelle begleitet werden. Und darüber hinaus veranstalten die Vereine noch Konzerte und Musikfeste … Rund 6.000 Musikant:innen in Vorarlberg spielen in 129 Formationen, treffen einander regelmäßig zu Proben, bereiten sich auf Wettbewerbe vor und treten an Wochenenden bei allerlei Anlässen auf. Die Ausstellung erzählt von Menschen, die die Blasmusik im Land geprägt haben und sich heute dafür einsetzen, dass diese Tradition lebendig bleibt. Eintritt frei In Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Blasmusikverband, der 2024 sein 100-jähriges Jubiläum feiert.
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Gernot Riedmann. Ahnentafeln auf Reisen

vorarlberg museum

Gernot Riedmann (* 1943 in Barcelona) arbeitet seit den 1990er Jahren an seinem umfangreichen „Ahnenzyklus“. Er schneidet mit einer kleinen Motorsäge Motive in Holztafeln und schickt diese „Entwürfe“ an Künstlerinnen und Künstler, die er in Vorarlberg und auf seinen vielen Reisen kennengelernt hat: an indigene Künstler:innen aus dem Amazonasgebiet, afrikanische, tibetische und chinesische Kunstschaffende ebenso wie an Vorarlberger:innen, etwa Gottfried Bechtold, Tone Fink oder Uta Belina Waeger. Sie interpretieren und überarbeiten diese Tafeln ohne jegliche Vorgabe. Über 65 Arbeiten sind mittlerweile Teil von Riedmanns weltumspannender sozialer Skulptur, die an den Wänden des Atriums von der Grenzenlosigkeit der Kunst kündet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Kuratorin: Kathrin Dünser Produktionsleitung: Judith Kern Video: Sarah Mistura
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Archäologie & Playmobil - Mönche, Mission, Abenteuer

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Die Klosterinsel Reichenau ist einer der geschichtsträchtigsten Orte am Bodensee und feiert 2024 ein großes Jubiläum. Vor 1300 Jahren hat der Wandermönch Pirmin das Kloster gegründet, das im frühen Mittelalter zu einem bedeutenden Impulsgeber für Kunst, Kultur und Politik wurde. Die mittlerweile schon legendäre Familienausstellung „Archäologie & Playmobil“ flankiert dieses Jubiläum. Tauchen Sie ein in die Geschichte und das Wirken berühmter Zeitgenossen. Erleben Sie zum Beispiel, wie Pirmin die Insel bewohnbar machte. Schauen Sie den nicht immer ganz nüchternen Handwerkern bei der Entstehung der Klosterkirche Mittelzell über die Schulter, während Mönche im noch provisorischen Skriptorium bereits kunstvolle Handschriften produzieren. Wie gewohnt werden Playmobilfiguren die nach historischen Vorbildern in liebevoller Handarbeit detailgetreu errichteten Bauten beleben, viele Abenteuer erleben und ein buntes Bild vergangener Zeiten zaubern. Die Ausstellung mit ihren zahlreichen Szenen und Anspielungen lädt wie ein riesiges Wimmelbild zum Eintauchen, Entdecken und spielerischen Lernen ein.
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Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag

vorarlberg museum

Für ein Handwerk braucht es Hände, Material und Werkzeug. Was soll daran mythisch sein? In der Ausstellung geht es um Gefühle und Werte, die man gemeinhin mit dem Handwerk verbindet – Ehrlichkeit, Regionalität, Qualität. Und um Zuschreibungen an Produkte und die Könnerschaft ihrer Hersteller:innen, die für Regionen sogar identitätsstiftend werden können. Die Schau mit vielen Objekten und Interviews richtet sich an alle, die sich fürs Handwerk interessieren oder einen der zahlreichen Berufe erlernen wollen. Denn viele Fragen kreisen um die Zukunft des Handwerks im Zeitalter der Digitalisierung. In Zusammenarbeit mit dem Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main und dem Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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Hiller. Das fotografische Gedächtnis des Bregenzerwalds

vorarlberg museum

Egal ob Hochzeitsfotos, Erinnerungen an die Erstkommunion oder Bilder von Verstorbenen: Im Bregenzerwald war das im Jahr 1923 gegründete Foto Studio Hiller in Bezau die erste Adresse für Fotografie. Kaspar Hiller und seine Kinder dokumentierten über sieben Jahrzehnte das Leben in und die Veränderungen der Talschaft. Anhand der umfangreichen Fotosammlung erzählt der Kurator und Fotokünstler Arno Gisinger auch ein Stück weit die Geschichte des Bregenzerwaldes. In Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Landesbibliothek und dem Bregenzerwald Archiv (Regio Bregenzerwald) (Foto: Hiller, Bezau, Foto: Bregenzerwald Archiv, Sammlung Hiller)
Ausstellungen | Ausstellungseröffnung

Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag

vorarlberg museum

Vernissage mit einem Vortrag von Thomas Geisler (Kunstgewerbemuseum Dresden) Für ein Handwerk braucht es Hände, Material und Werkzeug. Was soll daran mythisch sein? In der Ausstellung geht es um Gefühle und Werte, die man gemeinhin mit dem Handwerk verbindet – Ehrlichkeit,Regionalität, Qualität. Und um Zuschreibungen an Produkte und die Könnerschaft ihrer Hersteller:innen, die für Regionen sogar identitätsstiftend werden können. Die Schau mit vielen Objekten und Interviews richtet sich an alle, die sich fürs Handwerk und seine Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung interessieren. Begrüßung: Michael Kasper, Direktor vorarlberg museum Es sprechen: Thomas A. Geisler, Direktor Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Grit Weber, Kuratorin Frankfurt; Ute Thomas, Kuratorin Dresden; Theresia Anwander, Kuratorin Bregenz Eintritt frei In Zusammenarbeit mit dem Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main und dem Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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Vom Aufheben. Fundstücke aus der Flurreinigung

vorarlberg museum

Weggeworfenes, Unrat, Abfall, Müll – oder einfach Dinge, die nicht in die Natur gehören: „Littering“ bleibt – trotz vermeintlich scharfen Umweltbewusstseins – ein Problemthema. Ausgewählte Exponate, die im Rahmen der Landschaftsreinigung in Vorarlberger Gemeinden von Ehrenamtlichen gefunden wurden, erhalten nun einen Platz im Museum, genauer: Sie werden in die Dauerausstellung buchstäblich vorarlberg eingebettet. In Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Gemeindeverband
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Große Landesausstellung: 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Welterbe des Mittelalters Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg Konstanz und Klosterinsel Reichenau Kostbarste Leihgaben sowie gleich zwei UNESCO-Welterbe-Titel machen die Große Landesausstellung zu einer der spektakulärsten Sonderausstellungen Europas. Das Königskloster Reichenau war eines der innovativsten kulturellen und politischen Zentren des Reiches und besaß im 10. und 11. Jahrhundert eine einflussreiche Malschule. Lange vor der Erfindung des Buchdrucks galt das Kloster als einer der größten europäischen Wissensspeicher und Impulsgeber. Bereits im Jahr 2000 wurde die „Klosterinsel Reichenau“ in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Die Klosterschreibstube der Insel Reichenau gehörte zu den anspruchsvollsten Buchproduzenten des Frühmittelalters. Als herausragende Zeugnisse der ottonischen Buchmalerei entstanden im Reichenauer Skriptorium einige der wertvollsten Prachthandschriften der Welt. Die Mönche schufen, im Auftrag der mächtigen Kaiser, Könige und Reichsbischöfe, mit großer künstlerischer Phantasie, hoher Qualität und Präzision Kunstwerke, deren Vollkommenheit und Schönheit noch heute faszinieren. Die Hauptwerke der Reichenauer Handschriften wurden 2003 als „kulturgeschichtlich einzigartige Dokumente, die exemplarisch das kollektive Gedächtnis der Menschheit repräsentieren“, zum UNESCO-Weltdokumentenerbe ernannt. Anlässlich des Jubiläums „1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ führt das Badische Landesmuseum diese einmaligen und kostbaren Kunstwerke erstmals in diesem Umfang am Bodensee zusammen. Die Ausstellung im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz lässt die faszinierende Geschichte der Abtei durch herausragende Kunstwerke lebendig werden. Ein besonderes Highlight sind die prachtvollen Handschriften aus dem Reichenauer Skriptorium. Die reiche monastische Kulturlandschaft an Bodensee und Hochrhein wird dabei ebenfalls in den Blick genommen. Das Publikum kann die europaweiten Beziehungen der Abtei genauso wie die Lebensbedingungen der Mönche und der heutigen Bewohner*innen kennenlernen. Prachthandschriften aus dem UNESCO-Weltdokumentenerbe Einen Höhepunkt am Ausstellungsstandort in Konstanz am Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg bilden die bedeutenden Handschriften aus dem berühmten Reichenauer Skriptorium. 2003 sind diese prachtvollen Bücher ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen worden. Die einmaligen Werke können anlässlich des Jubiläums erstmals seit Jahrzehnten wieder am Bodensee zusammengeführt und – unter Einhaltung strengster konservatorischer Rahmenbedingungen – in dieser Breite präsentiert werden. Kostbare Objekte und Leihgaben Die wertvollen Leihgaben der Großen Landesausstellung stammen aus den bedeutenden Sammlungen und Beständen der Projektpartner. Sie werden ergänzt durch zahlreiche kostbare nationale und internationale Leihgaben, um das Phänomen der Klosterinsel ebenso wie das mittelalterliche Leben am originalen Ort wieder erlebbar zu machen. Natur und Kultur im Einklang Die Gemeinde Reichenau ist ein Ort von hoher Lebensqualität, der in einem herausragenden Naturraum liegt. Dazwischen gedeihen in den Gärtnereien, auf Feldern und Rebhängen Gemüse, Kräuter und Wein. Die drei mittelalterlichen Kirchen, die einst zum Kloster Reichenau gehörten, bilden ein einzigartiges Ensemble karolingischer und ottonischer Baukunst und tragen den Titel des Weltkulturerbes der UNESCO. Das Münster St. Maria und Markus ist die älteste Kirche auf der Insel. Besonders sehenswert sind der gotische Chor und der schiffsförmige normannische Dachstuhl. Eine spektakuläre Schatzkammer wartet mit zahlreichen Reliquienschreinen und weiteren Kultgegenständen aus dem 5.–18. Jahrhundert auf. Vervollständigt wird die Anlage durch einen Klostergarten, der zum Studium der mittelalterlichen Pflanzenkunde wie zum Verweilen einlädt. Die Kirche St. Georg in Oberzell ist berühmt für ihre monumentalen Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert. Acht großflächige, mehr als vier Meter breite und über zwei Meter hohe Wandbilder im Mittelschiff zeigen die Wundertaten Jesu und gehören zu den frühesten Zeugnissen ihrer Art nördlich der Alpen. Sie stehen in engem Zusammenhang mit der im Reichenauer Skriptorium entstandenen Buchmalerei, die ebenfalls um 1000 ihren Höhepunkt erreichte. St. Peter und Paul wurde auf den Grundmauern eines karolingischen Vorgängerbaus 1030 bis 1130 neu errichtet. Die Kirche birgt im Chor mit dem Wandbild des thronenden Christus und den Aposteln und Propheten den letzten Höhepunkt der Reichenauer Malschule, deren Zeugnisse zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehören. Die klösterlichen Traditionen werden während der religiösen Feste und Prozessionen auf der Insel lebendig. Bei drei kirchlichen Inselfeiertagen wirken eine historische Bürgerwehr und eine Trachtengruppe mit. Hierzu werden auch die Reliquienschreine aus der Münsterschatzkammer geholt und mitgeführt. Die Große Landesausstellung Welterbe des Mittelalters - 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau wird vom 20.4.2024-20.10.2024 in Konstanz im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg zu sehen sein. Zudem werden die historischen Originalschauplätze auf der Klosterinsel Reichenau in die Ausstellung einbezogen.
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Meisterwerke der Eiszeit – Die ältesten Tierskulpturen der Menschheit

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Vorübergehend im ALM: zwei der ältesten Tierskulpturen Die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb wurden 2017 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen. Bislang wurden dort über 50 figürliche Kunstobjekte aus Mammutelfenbein und acht Flöten aus demselben Material bzw. aus Vogelknochen gefunden. Nicht zuletzt die in der Vogelherdhöhle im Lonetal gefundenen Skulpturen eines Mammuts und eines Höhlenlöwen, die vor rund 40.000 Jahren aus Mammutelfenbein geschnitzt wurden, sind Objekte von Weltrang: Die beiden Tierskulpturen gelten neben weiteren als die älteste mobile Kunst der Menschheit und zählen international zu den bedeutendsten Funden der Altsteinzeit. Als zentrale Institution für die Vermittlung der Landesarchäologie freuen wir uns sehr, Ihnen diese beiden sensationellen Funde vorübergehend zeigen zu können.
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„Das Kanapee … ist mein Vergnügen“

vorarlberg museum

In einigen Bregenzerwälder Stuben stehen Kanapees aus der Biedermeierzeit, deren Eleganz auch heute noch beeindruckt. Material, Konstruktionsweise und Formensprache sind typisch für das bürgerliche Möbeldesign des frühen 19. Jahrhunderts. Ihre Formenvielfalt zeigt die Ausstellung anhand von restaurierten Originalsofas aus der Werkstatt von Johannes Mohr. Doch wie kamen die exquisiten Möbel aus dem städtischen Umfeld in die ländliche Region? Diese Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Mit freundlicher Unterstützung von Heike Schlauch raumhochrosen und Mohr Polster, Johannes Mohr, Mohr Polster
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116 Fragezeichen

vorarlberg museum

Rätselhafte Werkzeuge, Siegelstöcke und Abzeichen, Alltagsgegenstände oder Bilder – immer wieder finden sich Objekte in der Museumssammlung, über die wenig bekannt ist. In einer kleinen Ausstellung zeigen wir 116 solcher Objekte und bitten die Besucher:innen um Mithilfe. Die Wissenslücken sollen geschlossen werden. Rund 180.000 Objekte umfasst die landeseigene Kulturgütersammlung, die bis ins Gründungsjahr des Vorarlberger Landesmuseumsvereins im Jahr 1857 zurückreicht. Früher kamen vielfach große Nachlässe ans Haus, bei denen Hintergrundinformationen teilweise fehlten. Wer ist die abgebildete Person auf einer Fotografie oder einem Gemälde? Welches Modell saß dem Bildhauer Franz Plunder gegenüber? Ist eine Brosche lediglich Schmuck oder handelt es sich dabei um ein Vereinsabzeichen? Schreiben Sie uns, wenn Sie Hinweise für uns haben: fragezeichen@vorarlbergmuseum.at Kuratierung: Ute Kurz, Cornelia Mathis-Rothmund, Tina Neuner Gestaltung: Sarah Mistura Ausstellungsmanagement: Johannes Nussbaumer Lektorat: Madalena Venier Fotos: Daniel Furxer Druck: 59 Beschriftung und Druck Kunststoffverarbeitung: blenke design
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Wir sind Tirol!
Vorarlberger Objekte in der Sammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum

vorarlberg museum

Zum 200-Jahre-Jubiläum des Tiroler-Landesmuseums Ferdinandeum zeigt das vorarlberg museum eine Auswahl von rund 100 Vorarlberger Objekten aus der Innsbrucker Sammlung – darunter Gemälde von Angelika Kauffmann und Gebhard Flatz. Wie diese Kunstwerke Eingang in die Tiroler Landessammlung fanden? In Vorarlberg konstituierte sich erst im Jahr 1857 ein Museumsverein. Bis dahin fühlte sich das Ferdinandeum auch für Vorarlberg zuständig, sammelte und dokumentierte. Übrigens nicht nur Kunst, sondern auch Pflanzen, Tiere, Druckgrafiken. In Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen 15.00 – 16.00 Uhr
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Solange Pessoa

Kunsthaus Bregenz

Solange Pessoa arbeitet mit unterschiedlichen Medien: Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung, Keramik und Video. Oft verwendet sie organische Materialien für ihre Werke wie Erde, Moos, Wachs, Leder, Blut oder Federn — Stoffe, die lebensstiftende Energien besitzen: Pessoa, die aus dem brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais stammt, begreift die Natur als ein selbstschaffendes, schöpferisches Prinzip. Ursprüngliche Kreativität entfaltet sich im Zyklus des Lebens. In einer Ausstellung im Palais de Tokyo in Paris 2022 zeigt die Künstlerin ein raumgreifendes Objekt aus menschlichem Haar. Bei der letzten Biennale in Venedig nutzt sie einen Garten am Ausgang der Arsenale, um einige Specksteinskulpturen in den Rasen zu legen. Es ist die Architektur des kolonialen Barocks, die sie fasziniert, besonders der Speckstein, der für seine Weichheit und Vielfalt bekannt ist. Die weißen, samtigen Steine beschwören uralte, archetypische Formen wie prähistorische Steinzeichnungen und Muschelfossilien. Pessoa versieht sie mit Ritzungen und Aushöhlungen. In ihnen fängt sich Regenwasser, Moos und Getier siedeln sich an. Nach kurzer Zeit nistet Leben in den skulpturalen Becken. Im Kunsthaus Bregenz spinnt Solange Pessoa diese Erzählung weiter. Ihre Werke richteten unseren Blick auf das Lokale und Verbindende, sie sind untrennbar an die Orte gebunden, an denen sie gezeigt werden. Auch im Kunsthaus Bregenz macht Pessoa den Standort, die örtliche Natur und die regionale Kulturgeschichte zum Thema ihrer Ausstellung. Für ihre Installationen sammelt sie Rohstoffe aus der Region: Erde, Pflanzen, Früchte, Tierknochen und Federn, die sie anschließend in Objekte und Behältnisse füllt. Existierende Arbeiten werden ortspezifisch erweitert. Darüber hinaus erschafft die Künstlerin neue Arbeiten, die im Kunsthaus Bregenz zum ersten Mal zu sehen sein werden. Biografie Solange Pessoa (*1961, Ferros, Brasilien) lebt in Belo Horizonte. Einzelausstellungen zeigte sie u.a. im Museu Mineiro, Belo Horizonte, im Centro Cultural São Paulo, im Ballroom Marfa, Texas sowie im Palais de Tokyo, Paris. Darüber hinaus nahm sie an zahlreichen Gruppenausstellungen in Brasilien und im Ausland teil, unter anderem im Palais de Tokyo, Paris oder in der Fondation Cartier, Lille. 2022 war Solange Pessoa auf der Venedig Biennale vertreten. Samstag 11. November, 16 Uhr Artist Talk Solange Pessoa Die Künstlerin und KUB Direktor Thomas D. Trummer im Gespräch.
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KUB Billboards: Michael Armitage

Kunsthaus Bregenz

Die Billboards an der Bregenzer Seestraße, der meist frequentierten Straße der Stadt, sind fester Bestandteil im Programm des Kunsthaus Bregenz. Sie erweitern die jeweilige KUB Ausstellung in den öffentlichen Raum. Ausschnitte von Michael Armitages beeindruckenden Gemälden werden während der Sommermoante im Bregenzer Stadtraum zu bewundern sein.
Ausstellungen | Museum

Archäol. Landesmuseum Baden-Württemberg

Museum in Konstanz am Bodensee
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THE hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Das erste Jahrtausend ist eine Zeit großer Umbrüche: Das römische Weltreich und sein Untergang bestimmen das Leben in Europa, es folgen neue Reiche, neue Herrscher und mit dem Christentum eine neue Religion. Für das Land, das wir heute Baden-Württemberg nennen kennen wir Namen und Begriffe wie Römer, Franken, Alamannen, Schwaben oder Kaiser, Herzogtum und Kirche. Aber was bedeuten sie für das Leben vor über tausend Jahren? Wer waren die Menschen, die uns vorangegangen sind? Was prägte ihr Zusammenleben im Großen wie im Kleinen? Die Archäologie sucht Antworten darauf. Sie untersucht die Spuren in dem Boden, auf dem wir stehen: in vergangenen Friedhöfen und Siedlungen, in ersten Gotteshäusern unter unseren Kirchen und den uralten Straßen, die unsere Landschaft durchschneiden… – sie lassen uns entdecken, wie nahe oder fremd uns die Menschen des ersten Jahrtausends sind. Die Große Landesausstellung entsteht in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
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Römische Villa

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Als villa rustica bezeichnet man ein Landgut im Römischen Reich. Es war Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Betriebs und bestand neben dem Hauptgebäude aus Wirtschafts- und Nebengebäuden, die meist innerhalb eines ummauerten Hofes standen. Im Haupthaus wohnte die Familie des Gutsbesitzers. Der Hausherr (dominus) der villa rustica war oft ein ehemaliger römischer Offizier, der nach seiner Dienstzeit als Landwirt die römischen Soldaten im Land mit Nahrung belieferte. In unserer Rekonstruktion der Innenräume des Haupthauses sind diese um das zentrale Atrium angeordnet.
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Schifffahrt

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Flüsse und Seen waren schon immer wichtige Verkehrswege, da der Transport über Wasser schneller und leistungsfähiger war als über Land. Das förderte den Warenaustausch genauso wie die Weitergabe von Nachrichten und Ideen. In der Voralpenregion bilden Alpenrhein, Bodensee und Rhein bis zum Rheinfall eine fast 100 Kilometer lange Wasserstraße, die von keltischer Zeit an bis zum Bau der Eisenbahnen von großer Bedeutung war. Im Flachwasser des Bodensees nahe dem Ufer fanden Archäologen zahlreiche Zeugnisse für die lange Tradition der Schifffahrt: Hafenanlagen, Fischereieinrichtungen und natürlich Wracks von Schiffen und Booten. Ab circa 1500 n. Chr. nahm der Warenverkehr deutlich zu. Durch neue Bautechniken konnten Schiffe von gleicher Größe nun etwa die doppelte Tonnage aufnehmen.

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