Ausstellungen / Museum
Kunsthaus Bregenz
Bregenz, Karl-Tizian-Platz
- Ausstellungseröffnung: Torkwase Dyson
- Kinderkunst
- KUB ArtClass
- Art's Birthday und Direktorführung
- Literarische Führung mit Sarah Kuratle
- KUB Night | Freier KUB Eintritt
- Blaue Stunde – Kunstführung und Workshop für Erwachsene
- Torkwase x Theater
- No Mercy – Film und Gespräch
- Herbstworkshop
- Artist Talk mit Torkwase Dyson, V. Mitch McEwen und Thomas D. Trummer
- Torkwase Dyson - KUB Billboards
- KUB Führungen
- Kunstvermittlung - Kind | Familien | Jugend
- Webshop
- Eines der führenden internationalen Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst.
Ausstellungen / Museum
Archäol. Landesmuseum Baden-Württemberg
Konstanz, Benediktinerplatz 5
- Abend der Archäologie: Orte der Macht – Zentralorte als Ausdruck frühmittelalterlicher Herrschaft in Südwestdeutschland
- Rom lebt
- Mosaiken - Workshop
- Führung "Römisches Leben – Römer in Baden-Württemberg"
- Geo-Caching
- Archäologische Methoden
- Frühmittelalter
- Mittelalter
- Pfahlbauten
- Römisches Reich
- Schifffahrt
- Haupthaus in Konstanz, Zweigmuseum: Limesmuseum Aalen
Ausstellungen / Museum
vorarlberg museum
Bregenz, Kornmarktplatz 1
- Der atlantische Traum Franz Plunder – Bootsbauer, Bildhauer, Abenteurer
- Bele Marx & Gilles Mussard. aufhänger
- Demokratie in der Box
- Kinderwebsite des vorarlberg museum
- Elf neue Perspektiven auf 1945
- Vorarlberger Auswanderer in Brasilien
- Weltstadt oder so? Brigantium im 1. Jh. n. Chr.
- Bert & Berta im Museum
- Getting Things Done
- buchstäblich vorarlberg
- Farben/Lichter/See
- Begegnung und Dialog
- Landesgeschichte im Gespräch
- Der Abenteurer Franz Plunder im Podcast!
- Das vorarlberg museum zeigt nicht die Geschichte Vorarlbergs, aber viele Geschichten Vorarlbergs.
Ausstellungen
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Ausstellungen
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Torkwase Dyson
Kunsthaus Bregenz
Torkwase Dysons Werke sind zugleich monumental und zerbrechlich, modular und miteinander verbunden. Jedes Werk schafft einen eigenen Raum, in dem Materialien in die Umgebung hinauswachsen und Oberflächen von Zeit und Geschichte erzählen. Die Erfahrung bleibt dabei immer körperlich spürbar. Torkwase Dyson bezeichnet sich selbst als Malerin, wobei ihr Werk weit über die klassische Malerei hinausgeht. In großformatigen Skulpturen, Zeichnungen, architektonischen Installationen und performativen Arbeiten untersucht sie die Verbindungen von Körper, Raum, Natur und Infrastruktur. Besonders interessiert sie, wie „Schwarze Körper“ Raum wahrnehmen, gestalten, durchqueren, indem sie die durch Kolonialismus und Ideologien geprägten Strukturen ablehnen. Grundlage von Dysons Arbeit ist ihr Konzept des „Black Compositional Thought“, das untersucht, wie Kohärenz Improvisation ermöglicht. „Black Compositional Thought“ beschreibt eine Praxis, die Welten von Schönheit und räumlicher Freiheit in allen Bereichen des Lebens ohne Garantie auf Beständigkeit gestaltet, ordnet und konstruiert. Ein wichtiges Thema in Dysons Werk ist Wasser. Es ist physisches Element, Träger von Geschichte und Symbol für Bewegung, Widerstand und Veränderung. In ihrer 2023 bei Desert X in Palm Desert, Kalifornien, gezeigten Skulpturenserie Liquid A Place wird Wasser zum Speicher kollektiver Erinnerungen. Flüsse, Seen und Ozeane dienen als Archive von Versklavung, Migration, Bewegung, Verbindung und Heilung. Dyson fragt, wie Wasser nicht nur als physisches, sondern auch als politisches Mittel verstanden werden und wie Flüssiges helfen kann, neue Vorstellungen von Fürsorge, Verbindung und Beweglichkeit zu entwickeln. Für das Kunsthaus Bregenz plant Dyson ein mehrteiliges Projekt. In den unteren Stockwerken entstehen ebenso großformatige wie leichte Skulpturen, gedacht als „multiskalares Gemälde“, in dem kleine Details und große Zusammenhänge zugleich sichtbar werden. In einem anderen Stockwerk verdichtet eine zwölfkanalige Klanginstallation Instrumentalaufnahmen und elektronische Klänge zu einer umfassenden räumlichen Collage. Im obersten Stockwerk präsentiert Dyson immersive Malereien, inspiriert vom Plantagenozän — ein Begriff für die globalen Veränderungen durch große ausbeuterische Agrarbetriebe wie Plantagen. Die Arbeiten lenken den Blick auf historische und aktuelle Formen von Ausbeutung, Rassismus und Umweltzerstörung. Dysons Werke sind zugleich monumental und zerbrechlich, modular und miteinander verbunden. Jedes Werk schafft einen eigenen Raum, in dem Materialien in die Umgebung hinauswachsen und Oberflächen von Zeit und Geschichte erzählen. Die Erfahrung bleibt dabei immer körperlich spürbar. Ihre Arbeit verzichtet auf feste Strukturen und lebt von Improvisation, Flüchtigkeit und Wandel. Besonders bedeutsam ist ihr die Intimität kollektiver Erfindung, in der Veränderung und Vergänglichkeit als Grundlage von Erfahrung spürbar werden. Torkwase Dyson (*1973, Chicago) lebt und arbeitet in Beacon, New York. Ihre Werke waren im Rahmen der Whitney Biennale 2024, New York, der 12. Seoul Mediacity Biennale, der 35. Bienal de São Paulo, jeweils 2023, und bei der Sharjah Biennial 14, 2019, zu sehen. Einzelausstellungen hatte sie unter anderem im ‘T’ Space, Rhinebeck, New York, 2023, in der Pace Gallery, New York, 2022 und 2020, in der Hall Art Foundation, in Schloss Derneburg, Deutschland, 2021, im Serpentine Pavilion, Serpentine Galleries, London, 2021, und im New Orleans Museum of Art, Louisiana, 2020. Im Auftrag des Public Art Fund realisierte Dyson im Mai 2025 mit Akua ihre erste große Klanginstallation im Brooklyn Bridge Park in New York. Zudem entwickelte sie 2025 für das Costume Institute am Metropolitan Museum of Art, New York, das konzeptuelle Design für Superfine: Tailoring Black Style, 2025. 17.10.2026, 11 Uhr: Artist Talk mit Torkwase Dyson und Thomas D. Trummer Eine einzigartige Gelegenheit, Torkwase Dyson im Gespräch mit KUB Direktor Thomas D. Trummer persönlich zu erleben und mehr über das umfangreiche künstlerische Werk und die Ausstellung im KUB zu erfahren.
Ausstellungen
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Cyprien Gaillard - 7-Eleven Tracklist
Kunsthaus Bregenz
Cyprien Gaillard präsentiert auf den KUB Billboards zum ersten Mal neue, großformatige Collagen. Gaillard sammelt Originalabzüge historischer Pressefotos aus dem Bestand aufgelöster Archive amerikanischer Zeitungen. Die Bilder zeigen Akte von Vandalismus und zivilem Ungehorsam, kriminelle Vorfälle, aber auch Naturkatastrophen. Eingelegt in leere LP-Schutzhüllen wird die Musik zum symbolischen Rahmen und das Loch in der Mitte des Papiers zum Fenster für die fotografierten Szenen. Cyprien Gaillard bezieht sich damit auf eines der wichtigsten Themen seiner KUB Ausstellung: „Deterrents“, Abschreckungsmaßnahmen im öffentlichen Raum, für die fallweise auch Musik eingesetzt wird. Die Billboards an der Bregenzer Seestraße, der meistfrequentierten Straße der Stadt, sind fester Bestandteil des KUB Programms. Sie erweitern die jeweilge Ausstellung in den öffentlichen Raum.
Ausstellungen
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Rom lebt
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Ab dem 7. Juni 2026 erwartet Sie ein außergewöhnliches Ausstellungserlebnis: Zum jährlichen Museumsfest eröffnet die Sonderausstellung „Rom lebt! Ein Mitmachabenteuer“ – ein modernes Konzept, das Interaktion, Wissen und Unterhaltung auf spannende Weise verbindet. Im Zentrum stehen großformatige, realistisch gestaltete 3D-Bilder, vor denen Besucherinnen und Besucher selbst in römische Alltagsszenen eintauchen und Erinnerungsfotos machen können. Passende Originalfunde und detailreiche Rekonstruktionen geben zusätzliche Einblicke in das römische Leben. Kurze Begleittexte beleuchten verschiedene Facetten des römischen Alltags und ergänzen die Szenen um interessante Hintergrundinformationen. Mehrere Mitmachstationen laden dazu ein, antike Bau- und Handwerkstechniken spielerisch selbst auszuprobieren. Das ist Geschichte zum Anfassen und Erleben! Spielerisch lebendig. Auch für Schulklassen geeignet. Begleitprogramm Öffentliche Führungen für Jung und Alt In der Regel sonntags, 14.00 Uhr; bitte informieren Sie sich tagesaktuell in unserem Online-Kalender Erwachsene € 4,— / Kinder (3 bis 17 Jahre) € 2,— zzgl. Eintritt Buchbare Gruppenführungen für Familien, Einzelpersonen, Schulklassen Führung für Familien und Erwachsene € 70,— zzgl. Eintritt (Ermäßigung ab 10 Personen), Führung für Schulklassen (ab Klasse 5, max. 30 Personen) € 70,— zzgl. € 2,— Eintritt pro Kind, 2 Begleitpersonen frei Kurzeinführungen für Kindergärten, KiTas und Grundschulen Altersgerechte Einführungen dienstags und donnerstags zwischen 10.00 und 15.30 Uhr für Gruppen (4 bis 10 Jahre, max. 30 Kinder plus Begleitpersonen); max. Aufenthalt in der Ausstellung 90 Minuten; € 2,— pro Kind, Begleitpersonen frei Kindergeburtstage Buchbare Workshops (60 Minuten) plus Besuch der Ausstellung inkl. Kurzeinführung im Anschluss an den Workshop; ab 6 Jahren, max. 10 Kinder - Salben und Öle € 125,— - Römische Spiele € 100,— - Römische Mosaike € 165,— Buchungen und Anfragen Buchungsanfragen bitte mindestens zwei Wochen vor dem gewünschten Termin per Mail oder Telefon an unser Buchungsteam unter buchungen@konstanz.alm-bw.de oder telefonisch: +49 7531 9804 0
Ausstellungen
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Sonic Drops – Echoes of Water
Höri Musiktage Bodensee
Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen Eine Raum-Klang-Installation In einer Raum-Klang-Installation widmen sich die Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen dem Thema Wasser. In „Sonic Drops“ erforschen acht Studierende den Klang des Wassers mit Surround Sound und Licht. „Sonic Drops“ ist eine spannende interaktive Ausstellung und ein Anlass, das Gehör zu schulen, sich zu entspannen, neue Töne wahrzunehmen und – in historischem Ambiente – im Licht des Wassers zu baden. Die Installation begleitet die Eröffnung der Höri Musiktage mit der Wassermusik von G. F. Händel am 6. August und ist bis zum 16.8. rund um die Konzerte geöffnet. Die Studierenden laden herzlich zum Besuch ein und freuen sich über alle Fragen zu ihrer Arbeit. Die Sound-Installation ist in den Folgetagen rund um die Konzerte der Höri Musiktage je eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.
Ausstellungen
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Cyprien Gaillard
Kunsthaus Bregenz
Cyprien Gaillard verbindet Skulptur, Architektur, Video, Fotografie und Soundkunst zu komplexen Werken. Seine Themen kreisen um Jugendkultur, urbane Entwicklung, die Wahrnehmung von Natur und die Lebensformen des Modernismus. Dabei versteht er sich weniger als Autor, sondern als Beobachter bestehender Strukturen — seien es Bauten der Nachkriegsmoderne oder stereotype Verhaltensmuster von Jugendlichen. Im Sommer 2024 präsentierte die Fondation Beyeler Gaillards Film Retinal Rivalry, 2024, der seit Herbst 2025 auch im Haus der Kunst in München zu sehen ist. Der Film ist ein Meisterwerk: Er kombiniert stereoskopische 3D-Aufnahmen mit akustischen und visuellen Reizen zu beinahe halluzinogener Eindringlichkeit. Die Kamera führt durch urbane Zonen und landschaftlich geprägte Räume — etwa durch die Sächsische Schweiz oder über die Münchner Theresienwiese —, Orte also, die gleichermaßen kulturell aufgeladen wie symbolisch determiniert sind. Die Stimmung bleibt durchgehend düster und verstörend. Für seine Ausstellung in Bregenz beschäftigt sich Gaillard mit sogenannten Deterrents – also mit Maßnahmen, die der Abschreckung dienen und Menschen davon abhalten sollen, bestimmte Handlungen zu setzen. Solche Formen von Verdrängung und Kontrolle sind im meist städtischen Raum allgegenwärtig. Alle diese Abschreckungsmaßnahmen verkleinern den öffentlichen Raum. Sie zeigen sich in Absperrungen, unbequemen Sitzgelegenheiten oder in der gezielten Beschallung mit klassischer Musik, die an Bahnhöfen oder unter Brücken eingesetzt werden, um das Herumlungern zu vermeiden. Für das Kunsthaus Bregenz entwickelt Cyprien Gaillard eine neue filmische Produktion neben skulpturalen Interventionen, die auf das Haus und seine Architektur abgestimmt sind. Cyprien Gaillard (*1980, Paris) lebt in Paris und Berlin. Seine Ausstellungen waren in Institutionen weltweit zu sehen, darunter: OGR Torino, 2024/2025, Fondation Beyeler, Basel, 2024, Palais de Tokyo & Lafayette Anticipations, Paris, und LUMA, Arles, beide 2022, 58. Biennale in Venedig, 2019, Julia Stoschek Collection, Düsseldorf, 2015, Sprüth Magers, Berlin, 2015, MoMA PS1, New York, 2013, Kunsthalle Basel, 2010, MMK Frankfurt, 2010, New Museum, New York, und Tate Modern, London, beide 2009. 2010 war Cyprien Gaillard Preisträger des Prix Marcel Duchamp, 2011 wurde er mit dem Preis der Nationalgalerie für junge Kunst Berlin ausgezeichnet. (Bild: Cyprien Gaillard: DETERRENT, 2026 Produktionsstill, Foto: Max Paul, © Cyprien Gaillard, Courtesy of the artist)
Ausstellungen
| Ausstellung
Koo Jeong A:
Koo Jeong A:
Land of Ousss [Gravitta]
Kunsthaus Bregenz
KOO JEONG A richtet den Blick auf das Beiläufige, auf jene Randzonen der Erfahrung, die sich erst im geduldigen Wahrnehmen öffnen. Unsichtbare Phänomene werden über Klänge, Gerüche und sparsame Gesten erfahrbar. Erfundenes und Gefundenes, Konkretes und Ungreifbares gleiten ohne feste Grenzen ineinander. Dabei ist das Werk von KOO JEONG A von außergewöhnlicher Zurückhaltung geprägt. Wenige, präzise gesetzte Mittel genügen, um Präsenz entstehen zu lassen. Das Kunsthaus Bregenz wird dabei zum idealen Resonanzraum. Seine Größe und Weitläufigkeit lassen das kaum Sichtbare, Feine, nur eben Spürbare zur Geltung kommen. Für das Erdgeschoss des Kunsthaus Bregenz entwirft KOO JEONG A ein Bodenobjekt, ein aus seinem Kontext gelöstes Fragment eines Skateparks, dessen phosphoreszierende Oberfläche im Dunkeln aufleuchtet. Die Skulptur erstreckt sich als ausladende Rundung, die den Ausstellungsraum neu ordnet. Im Dialog mit der Architektur von Peter Zumthor entsteht ein Raum, der Material, Licht und Bewegung ästhetisch und poetisch erfahrbar macht. Wie bereits bei früheren Skateparks – im Rahmen der Biennale in Venedig 2024, der Triennale in Mailand 2019 sowie in Ausstellungen in Arles, Liverpool, São Paulo und Seoul – greift KOO JEONG A auch im Kunsthaus Bregenz mit der Kurve der Bahn die Form des Möbiusbandes auf. Hier erscheint sie als eigens für diesen Ort entwickelte Skulptur, präzise formuliert und in die räumliche Atmosphäre eingepasst. Ein bedeutendes Thema für KOO JEONG A ist die Erkundung jener Phänomene, die an oder außerhalb der Wahrnehmungsschwelle angesiedelt sind. In einem der Obergeschosse hängen aus Magneten zusammengesetzte Wandobjekte, die mit schwenkbaren Halterungen an den Wänden befestigt sind. Sie schweben wie mächtige, metallische Paravents vor den Raumecken und machen spürbar, dass Kräfte existieren, die sich unserem Blick entziehen. Ein weiteres Geschoss ist dem Duft gewidmet. 2024 entwickelte KOO JEONG A für ODORAMA CITIES im koreanischen Pavillon der Biennale in Venedig mit der koreanischen Marke NONFICTION ein Parfum. Nun öffnet sich auch in Bregenz ein Raum für die olfaktorische Wahrnehmung, für das Unsichtbare, das nur sinnlich wahrgenommen werden kann. Im obersten Geschoss läuft ein Film, umgeben von einer Vielzahl grünlich fluoreszierender Sterne, lichte Zeichen des Kosmos, die Weite und Unendlichkeit andeuten. Die Installationen von KOO JEONG A sind keine Bühnen oder Erzählungen, vielmehr schaffen sie Atmosphären der Durchlässigkeit, Räume energetischer Verschiebungen und verfeinerter Phänomene. Die Werke leben nicht von Bedeutung oder Interpretation, sondern von Präsenz, Stimmigkeit und verborgener, doch deutlich spürbarer Energie. KOO JEONG A (*1967, Seoul) lebt und arbeitet „überall“. 2024 vertrat KOO JEONG A Südkorea bei der 60. Biennale in Venedig. Zu den bedeutendsten Ausstellungen zählen: OooOoO, Malmö Konsthall, 2024, Dance with Demons, Fondation Beyeler, Basel, 2024, [YONG DONG], Pilar Corrias, London, 2022, KOO JEONG A, Galerie Eva Presenhuber, New York, 2020, It’s Urgent!, LUMA Arles, 2020, OooOoO, Triennale Milano, 2019, und 16:07, Kunsthalle Düsseldorf, 2012. 2025 – 2026 ist die Ausstellung LAND OF OUSSS [KANGSE] im LUMA Arles, und die Installation HAUS DER MAGNET im Haus der Kunst in München zu sehen. So., 24.05.2026, 11 Uhr: Finissage – Vortrag mit Frank Boehm und Dialogführung mit Direktor Thomas D. Trummer Beitrag: € 7 zzgl. Eintritt (Bild: Ausstellungsansicht 1. Obergeschoss, Foto: Markus Tretter)
Ausstellungen
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Klangaktion ST/1 mit Manuela Klöckner und Alan Fabian
Kunsthaus Bregenz
ST/1 ist ein akustisches Kunstwerk, das der Komponist Alan Fabian mit Free Stochastic Music generiert hat – einem in den 1950erJahren von Iannis Xenakis entwickelten Computerprogramm. In der einzigartigen Akustik im KUB realisiert die Pianistin Manuela Klöckner an einem präparierten Kimball-Helpinstall-Flügel eine Performance aus verdichteten Klangsequenzen. Live-Elektronik und Klangregie: Andreas Klöckner Teilnahme kostenfrei, zzgl. Eintritt Tipp: Vor der Klanagktion findet um 17 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung statt. Führungsbeitrag: € 7 zzgl. Eintritt
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Fremde Nachbarn - Rom und die Germanen
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Römer und Germanen – zwei Kulturen, die über Jahrhunderte nebeneinander lebten, sich begegneten, bekriegten und beeinflussten. Zwischen Handel, kulturellem Austausch, Allianzen und Auseinandersetzungen lagen Nähe und Distanz oft dicht beieinander. Nationale und internationale archäologische Funde beider Kulturen lassen Geschichten lebendig werden, die uns bis heute etwas über ihr Zusammenleben erzählen. Denn das Verhältnis zwischen Römern und Germanen formte nicht nur das antike Europa – es wirft auch Fragen auf, die bis in unsere Gegenwart reichen: Wie gehen wir mit dem Fremden um? Wie entstehen Vorurteile? Und was können wir aus der Geschichte lernen, um neue Wege des Miteinanders zu finden? Die Große Sonderausstellung „Fremde Nachbarn”, die wir in unserem Zweigmuseum Limesmuseum Aalen zeigen, erzählt von Begegnungen und dem Alltag der Menschen diesseits und jenseits des Limes – von Waffen und Weingefäßen, von römischen Städten und germanischen Dörfern, von Grabbeigaben und Inschriften. Erleben Sie, wie vor 2.000 Jahren gehandelt, gestritten – und voneinander gelernt wurde. Die Große Sonderausstellung „Fremde Nachbarn – Rom und die Germanen” ist eine Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Ausstellungsort: Limesmuseum Aalen Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg Sankt-Johann-Straße 5, 73430 Aalen +49 (0)7361 5282870 limesmuseum@aalen.de Veranstalter Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg www.alm-bw.de Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr Feiertage: 10 bis 17 Uhr Montag: geschlossen Preise Der Eintritt ist im Preis für die Dauerausstellung inbegriffen: Erwachsene 6 € / ermäßigt 4 € Familienkarte 13,50 € Kombiticket 8 € (in Kombination mit dem Alamannenmuseum Ellwangen) Gruppen ab 15 Personen erhalten ermäßigten Eintritt: 4 € p. P. / Schülergruppen 2 € p. P. Kinder bis 6 Jahre frei Weitere Ermäßigungen und Sonderkonditionen auf limesmuseum.de
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Pfahlbauten
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Die »Welt der Pfahlbauten« präsentiert sich im modernen Outfit und beleuchtet nach den neuesten Forschungsergebnissen Handelskontakte, Wirtschaftsweisen, Lebensgewohnheiten und Kult in der stein- und bronzezeitlichen Pfahlbauzeit. Der begehbare Nachbau eines Pfahlbauhauses sowie zahlreiche einzigartige Funde, dokumentieren eindrucksvoll die mehr als 3.000-jährige Geschichte der Pfahlbauten in der Bodenseeregion. Seit 2011 gehören 111 Pfahlbaufundstellen rund um die Alpen zum UNESCO-Weltkultur-Erbe. Die jungneolithischen, bronze- und eisenzeitlichen Pfahlbau-Siedlungen gewähren einzigartige Einblicke in die Welt der frühen Bauern, deren Alltagsleben, Landwirtschaft, Viehzucht und technische Innovationen. Hierzu gehören die Erfindung von Rad und Wagen um 3.400 v. Chr. und die Entstehung der Kupfer-, dann der Bronzemetallurgie, die ab 2.000 v. Chr. zu einer Revolution der gesellschaftlichen Verhältnisse führte.
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Mönche, Mission, Abenteuer - Archäologie & Playmobil
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Die Klosterinsel Reichenau ist einer der geschichtsträchtigsten Orte am Bodensee und feiert 2024 ein großes Jubiläum. Vor 1300 Jahren hat der Wandermönch Pirmin das Kloster gegründet, das im frühen Mittelalter zu einem bedeutenden Impulsgeber für Kunst, Kultur und Politik wurde. Die mittlerweile schon legendäre Familienausstellung „Archäologie & Playmobil“ flankiert dieses Jubiläum. Tauchen Sie ein in die Geschichte und das Wirken berühmter Zeitgenossen. Erleben Sie zum Beispiel, wie Pirmin die Insel bewohnbar machte. Schauen Sie den nicht immer ganz nüchternen Handwerkern bei der Entstehung der Klosterkirche Mittelzell über die Schulter, während Mönche im noch provisorischen Skriptorium bereits kunstvolle Handschriften produzieren. Wie gewohnt werden Playmobilfiguren die nach historischen Vorbildern in liebevoller Handarbeit detailgetreu errichteten Bauten beleben, viele Abenteuer erleben und ein buntes Bild vergangener Zeiten zaubern. Die Ausstellung mit ihren zahlreichen Szenen und Anspielungen lädt wie ein riesiges Wimmelbild zum Eintauchen, Entdecken und spielerischen Lernen ein.
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Archäol. Landesmuseum Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Haupthaus in Konstanz, Zweigmuseum: Limesmuseum Aalen
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Archäologische Methoden
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Die Anthropologie befasst sich mit den menschlichen Skelettresten unserer Vorfahren. Diese stammen in den meisten Fällen aus Gräbern gelegentlich auch von Schlachtfeldern. Sehr viel seltener sind Knochenfunde in Siedlungen. Anhand von Knochenresten können die Wissenschaftler Sterbealter und Geschlecht, Körperbau und Größe eines Menschen bestimmen. Auskunft über den Gesundheitszustand geben außerdem Krankheiten und Verletzungen oder Mangelernährung, die ihre Spuren an Knochen und Zähnen hinterlassen haben. Mittels Gen- und Isotopenanalysen erhalten wir Informationen zu Verwandtschaftsbeziehungen und Herkunft. Die Untersuchung einer Skelettserie erlaubt zudem Aussagen zu ganzen Bevölkerungsgruppen. Wie war die Alters- und Geschlechtsverteilung, d.h. wie alt sind die Menschen geworden und gab es gleich viele Männer und Frauen? Welche Krankheiten haben Spuren hinterlassen? Verraten die Knochen etwas über die Ernährung oder die Arbeitsbelastung? So können wir aus ausgegrabenen Knochen oft konkrete Schlüsse über die Lebensbedingungen unserer Vorfahren ziehen.
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Römisches Reich
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Ladenburg. Schon unter Kaiser Traian, der von 98 bis 117 n. Chr. herrschte, waren die ersten römischen Städte rechts der Rheins entstanden. Der Hauptort des neu geschaffenen Verwaltungsbezirks CIVITAS ULPIA SUEBORUM NICRENSIUM hatte sich aus einem Truppenstandort mit dem lateinisch-keltischen Namen Lopodunum entwickelt. Er besaß alles, was eine römische Stadtanlage ausmacht: Basilika und Forum als Orte der öffentlichen Verwaltung, Marktplatz und Handelsforum, Tempel, Badeanlagen, Theater, Hafen und Stadtmauer. Mit den Römern kam eine neue städtische Lebenskultur. Bei den Germanen völlig unbekannte Bautechniken, ein ausgebautes Straßennetz, eine straffe Verwaltung, Einheitswährung, Rechtsprechung und Amtssprache, neue Götter und neue Bräuche, das alles wurde von den Einheimischen rasch übernommen. Besonders eindrücklich sind die großen mit Inschriften versehenen Theaterstufen. Eine hat Optatus Tetricus als der »Besitzer« markiert. Die andere wurde den Bewohner von Lopodunum von Vennonius und Cassius gestiftet. Doch bereits um 260 n. Chr. musste Rom das Gebiet rechts des Rheins wieder aufgeben.
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Frühmittelalter
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Holz erhält sich nur unter speziellen Bedingungen. Besonders günstige Voraussetzungen für eine dauernd feuchte Umgebung ohne Sauerstoff bietet der Tonboden auf der Schwäbischen Alb. In einem solchen Boden liegt auch der frühmittelalterliche Friedhof von Trossingen. Er wurde bereits 1876 entdeckt und dort immer wieder gut erhaltenes Holz gefunden. Der Sensationsfund mit dem »Sängergrab von Trossingen« kam aber bei einer Rettungsgrabung im Winter 2001/2002 zu Tage. Grab 58 gibt sich mit Waffen, Reitzubehör, Bett, Tisch und Stuhl und nicht zuletzt der Leier als Bestattung eines Gefolgschaftsherrn zu erkennen. Mithilfe der Dendrochronologie konnte man sogar auf das Jahr genau den Zeitpunkt der Bestattung bestimmen: es war im Spätsommer des Jahres 580 n. Chr. Ein halbes Jahrhundert älter war das Grab 168 von Neudingen. Der hier bestatteten Dame wurden ebenfalls Bett und Stuhl, aber auch der Unterbau eines Webrahmens mitgegeben.
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Mittelalter
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Im Lauf des Mittelalters veränderte sich das Leben in vielfältiger Hinsicht. Es entstanden erstmals wieder Städte, besonders häufig geschah dies im 12. und 13. Jahrhundert. Nach wie vor lebten die weitaus meisten Menschen aber in ländlichen Siedlungen. Durch zahllose Ausgrabungen hat die Archäologie neues Quellenmaterial zur Geschichte einzelner Orte und zum Leben ihrer Bewohner erschlossen.
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Schifffahrt
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Flüsse und Seen waren schon immer wichtige Verkehrswege, da der Transport über Wasser schneller und leistungsfähiger war als über Land. Das förderte den Warenaustausch genauso wie die Weitergabe von Nachrichten und Ideen. In der Voralpenregion bilden Alpenrhein, Bodensee und Rhein bis zum Rheinfall eine fast 100 Kilometer lange Wasserstraße, die von keltischer Zeit an bis zum Bau der Eisenbahnen von großer Bedeutung war. Im Flachwasser des Bodensees nahe dem Ufer fanden Archäologen zahlreiche Zeugnisse für die lange Tradition der Schifffahrt: Hafenanlagen, Fischereieinrichtungen und natürlich Wracks von Schiffen und Booten. Ab circa 1500 n. Chr. nahm der Warenverkehr deutlich zu. Durch neue Bautechniken konnten Schiffe von gleicher Größe nun etwa die doppelte Tonnage aufnehmen.
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Der atlantische Traum Franz Plunder – Bootsbauer, Bildhauer, Abenteurer
vorarlberg museum
Der 1891 in Bregenz geborene Franz Plunder war ausgebildeter und mehrfach ausgezeichneter Bildhauer, aber Schlagzeilen machte er 1923 mit einem anderen Projekt: Er überquerte mit einem selbst gebauten Segelboot, der „Sowitasgoht V“, den Atlantik. Von da an pendelte er nicht nur zwischen den Berufen Bildhauer und Bootsbauer, sondern auch zwischen Bregenz und den USA. Eine Ausstellung über eine faszinierende Persönlichkeit, in deren Biografie sich auch einige mysteriöse Episoden finden.
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Bildstein Glatz: